Dirk Diefenbach – Abnehmen? Gute Vorsätze scheitern jedes Jahr aufs Neue

Shownotes

Gute Vorsätze haben Hochkonjunktur – und scheitern doch jedes Jahr aufs Neue. Warum ist das so? Liegt es an mangelnder Disziplin, falscher Motivation oder an unrealistischen Erwartungen? In dieser Folge spreche mit Dirk Diefenbach, Abnehmcoach, Podcaster und Autor von „Abspecken kann jeder“, über das, worüber kaum jemand ehrlich spricht: Warum Vorsätze oft von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind – und was es wirklich braucht, um sich 2026 nachhaltig zu verändern. Dirk räumt auf mit den Mythen ums Abspecken wie Motivation, Disziplin und Neujahrsziele. Stattdessen zeigt er, warum Verantwortung, Alltagstauglichkeit und Umsetzung entscheidend sind – nicht der perfekte Plan.

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00:00:03: Erfolg braucht Verantwortung.

00:00:06: Der Podcast von und mit Udo Gast.

00:00:13: Podcast folgelt sieben.

00:00:16: Direktivenbach abnehmen.

00:00:18: Ja, gute Vorsätze scheitern jedes Jahr aufs Neue.

00:00:23: Gute Vorsätze haben Hochkonjunktur, besonders am Jahresanfang und scheitern doch jedes Jahr aufs Neue.

00:00:29: Warum ist das eigentlich so?

00:00:31: Liegt es an mangelnder Disziplin, falscher Motivation oder an unrealistischen Erwartungen?

00:00:37: In dieser Folge spreche ich mit der Steven Bach.

00:00:41: Erst abnehm Coach, Podcaster und Autor von Abspecken kann jeder.

00:00:46: Ich spreche über das, worüber kaum jemand ehrlich spricht, denn warum Vorsätze oft von Anfang an zum Scheitern Vorteil sind und was es wirklich braucht, um sich zu verändern.

00:00:59: Dirk

00:00:59: rompt auf mit den Mythen rund ums Abspecken wie Motivation, Disziplin und Neujahrsziele.

00:01:07: Stattdessen zeigt er warum Verantwortung, Alltagstauglichkeit und Umsetzung entscheidend sind, nicht der perfekte Plan.

00:01:40: Liebe Zuschauer, liebe Zuhörer, ja, ihr habt es gemerkt, das neue Jahr ist angebrochen.

00:01:46: Es ist noch sehr jung.

00:01:48: Und was noch?

00:01:49: viel jünger ist, aber vielleicht schon wieder auf dem abklingenden Nass ist, sind die guten Vorsätze, die euch gemacht haben, die wir uns alle natürlich gemacht haben jedes Jahr.

00:01:57: Wir wissen ja, am Ende des Jahres das nächste wird besser.

00:02:01: Es wird besser, es wird effektiver und vor allen Dingen einer der großen Vorsätze, die fast alle haben, weniger essen, abnehmen, das machen wir.

00:02:12: Dafür habe ich heute einen Experten mitgebracht.

00:02:16: Der Diefenbach, herzlich willkommen.

00:02:18: Ja, danke schön.

00:02:19: Ich freue mich, dass ich da sein darf.

00:02:21: Ja, Dirk, du bist ja, also das ist ja wahrscheinlich, das ist dein Thema.

00:02:25: Das ist dein Thema.

00:02:26: Du sprichst über, ja, nicht nur du sprichst, sondern begleitest Menschen, die diesen intensiven Wunsch haben und wir haben im Vorgespräch schon erörtert, da gibt es eine grenzenlose Anzahl von Publikum und sagen, ja, ich würde auch gern und ich will es jetzt auch machen.

00:02:44: Wie ist das mit den guten Vorsätzen?

00:02:47: In den meisten Fällen gehen die doch baden, oder?

00:02:50: Leider so sagen, also ich würde sagen, gerade was das abnehmen betrifft, also sind dabei stimmt so im Bereich von achtzig Prozent aufwärts, wo das nicht so funktioniert, was natürlich schon einfach mit der Art der Vorsätze anfängt.

00:03:03: Ja, okay.

00:03:04: Nämlich.

00:03:06: Naja, es ist ganz oft so, wenn ich mir einen Vorsatz nehme und ich glaube, das kann ich irgendwie auch auf alles andere übertragen, ist ja erstmal total spannend, warum nehme ich mir diesen Vorsatz eigentlich?

00:03:16: Und dieses sogenannte Warum, das darf gerne ein bisschen tiefer gehen.

00:03:19: Also ich sage halt wirklich, mein Coach ist immer, es sollte wirklich aus dem Herzen kommen.

00:03:23: Und da, also das ist ja so der erste Schritt und da hört es bei vielen schon auf.

00:03:27: Wenn du die fragst, warum möchtest du abnehmen, dann komm ganz oft, naja siehst du doch oder weil ich muss und das ist natürlich jetzt kein guter Antrieb.

00:03:35: Und da sind wir ja einfach nur bei der Motivation dafür.

00:03:39: Da sind wir noch nicht bei der Obensetzung und wie ich mir das Ziel setzen sollte.

00:03:43: Aber so Neujahrsvorsitz ist ganz oft zu dieses Ja, ich muss halt.

00:03:47: und diese Januar-Euforie, die auch grundsätzlich kein guter Ratgeber ist, weil, worauf wir uns verlassen können, hast du gerade schon gesagt, die geht genauso schnell wie der, wie sie gekommen ist.

00:03:58: Das kann ich mal vorstellen.

00:04:00: Du bist ja jemand, der nicht nur so mal eben sich mit dem Thema beschäftigt hat, sondern du hast ja deine ganz eigene Expertise zu diesem Thema.

00:04:09: Du warst immer so, wie ich recherchiert habe, der humorvolle Dicke.

00:04:13: Man fand dich immer nett, war immer schön, aber dann hast du so ein Stempel drauf.

00:04:17: Das ist ähnlich wie beim lieben guten Freund, den die Mierendorf, ja, ja, siebzig Kilo abgenommen hat.

00:04:28: Da war der freundliche Dicke.

00:04:30: Und irgendwann hat er gesagt, oh nee, ich möchte doch gerne noch meine Tochter aufwachsen sehen.

00:04:36: Wie war es bei dir?

00:04:37: Wie bist du dazu gekommen?

00:04:39: Was war deine Motivation?

00:04:42: Also es war wirklich immer ein Wunsch von mir abzunehmen, weil ich mich zwar in diese Rolle des lustigen dicken Reihen bewegt habe, aber mich da ehrlich gesagt nie gesehen habe.

00:04:51: Ich habe einfach den Weg nicht rausgefunden, aber ich habe halt gemerkt, ich war zwar immer lustig und der nette, aber als attraktiv wurde ich nie wahrgenommen.

00:04:59: Ich hatte wirklich diesen Stempel auf, der ist halt lustig, der ist halt nett, aber das war es.

00:05:02: Und ich wollte irgendwie mehr sein.

00:05:05: Und ich habe mich auch in diesem Körper einfach nicht gesehen.

00:05:07: Das war so ein Gefühl.

00:05:08: Ich habe so gedacht, nee, ich bin nicht die Person, die ich da im Spiegel sehe.

00:05:13: Und ich habe super super gerne gegessen und ja darauf habe ich es ehrlich gesagt auch immer geschoben.

00:05:18: Ich dachte gern essen wollen und Schlangen sein geht nicht.

00:05:21: Obwohl es eigentlich genug Beispiele um mich rum gab, aber so so kam die Welt damals.

00:05:26: Und um ehrlich zu sein war es eigentlich ein... richtiger Tiefpunkt, was das Thema angeht, der mich dann auf die Spur gebracht hat, weil ich hatte mich wirklich aufgegeben.

00:05:35: Ich hatte mal wieder so ein Post beschrieben auf Facebook, da stand drinnen nach außen.

00:05:39: Ich werde nie wieder eine Diät machen und habe dafür auch ganz viel Applaus bekommen, endlich.

00:05:43: Und jetzt hast du es verstanden und jetzt bleibst du immer so wie du bist.

00:05:46: Und ich war aber im Grunde genommen totunglücklich.

00:05:49: Also das war hatte nichts mit ich stehe ja zu mir zu tun, sondern ich hatte mich wirklich aufgegeben.

00:05:54: Und was ich beim Abnehmen halt damals unterschätzt hatte, war, wenn ich jetzt beschließe, keine Diät mehr zu machen, heißt das nicht.

00:06:01: Es bleibt alles so, wie es ist, das wäre ja schön, sondern ich habe gemerkt, ich nehme immer weiter zu.

00:06:06: Bin dann irgendwann zu dem Punkt gekommen, wo ich gedacht habe, okay, Du hast gar keine andere Alternative.

00:06:12: Du musst das jetzt nochmal machen und dann kam der entscheidende Gedanke.

00:06:15: Es muss ja einfach logischerweise anders sein als jemals zuvor und du musst jetzt mal gucken wie du anders ansetzen kannst.

00:06:22: und so fing das tatsächlich alles an.

00:06:25: Nun müssen wir eines sagen, die Rahmenbedingungen, denen wir uns bewegen, die sind ja also für denjenigen, der abwählen will, grotten schlecht.

00:06:32: Noch schlechter sind sie beispielsweise in Amerika.

00:06:35: In Amerika überall an jeder Ecke siehst du fastfood, siehst du gezuckerte Drinks, alles das, was so richtig auf die Plauze raufhaut, das wird dort beworben.

00:06:46: Und wenn ich da so was schaue, dann denke ich ach du meine Güte.

00:06:49: Hier bei uns ist es nicht anders, ob das Alkohol ist oder ähnliche Dinge.

00:06:53: Die Verlockungen sind da.

00:06:54: Hier nochmal eben Snack und dann kennen wir die Quengelzone an der Kasse.

00:06:57: Was steht da an der Kasse?

00:06:59: Süßigkeiten natürlich.

00:07:00: Also alles das, was ein bisschen dick rund aber auch fröhlich machen kann.

00:07:05: Und dagegen müssen wir uns natürlich wehren.

00:07:08: Und du sagst so ins Treffen, wenn dein Kopf erst einmal abgenommen hat, dann wird dein Körper automatisch folgen.

00:07:17: Was will mir das sagen?

00:07:19: Na ja, zuerst mal würde ich tatsächlich mit deinem Thema anfangen, was du gerade in den Raum gestellt hast, das ist natürlich absolut richtig.

00:07:25: Aber schlussendlich habe ich mir sogar damals irgendwann gesagt, okay, mir steckt ja nun mal de facto niemand das Essen in den Mund.

00:07:31: Also ich habe ja die volle Verantwortung dafür, was ich mir in den Mund schiebe und muss diese Verantwortung auch übernehmen.

00:07:37: Also wenn ich weiß, das Rechnen beim Abnehmen ist eigentlich nur ein Kaloriendefizit, also mehr Kalorien verbrauchen, als ich zu mir nehme, ist das ja kein Hexenwerk, das kannst du in der heutigen locker easy peasy schaffen.

00:07:49: und dann kam ich irgendwann endlich zu dem punkt ja moment wenn du das aber weißt was ist denn eigentlich der grund warum?

00:07:56: du ist also nicht was ist du den ganzen tag sondern warum.

00:07:59: und dann kam ich ja ganz schnell auf die situation dass das wenig mit hunger zu tun hat.

00:08:04: also ja ich habe gern gegessen aber dieses gerne essen zu den hauptmalzeiten konnte ich gut regulieren über die kalorien.

00:08:11: Aber wenn ich abends nach Hause kam und so das Gefühl hatte, ich muss mir mal was gönnen, ich will mich jetzt entspannen und mir dabei zuzugucken, wie ich den vermeintlich guten Tag, den ich so sauber gecheckt hatte, wieder in den Allerwertesten getreten habe.

00:08:24: Das war eigentlich die Ursache und da hatte ich auch das Gefühl, ich war wie Ferngesteuer und konnte nichts dagegen machen.

00:08:32: Nun ist das ja also eine Branche, in der sehr, sehr, sehr viel Geld verdient wird.

00:08:37: Nicht mit dem Zunehmen nur, sondern vor allem mit dem Abnehmen.

00:08:42: Jede Frauenzeitschrift, ob es eine Brigitte ist oder hat Diätvorschläge.

00:08:48: Und wenn es dann so viel gibt, so viel Wissen, dann müsste es doch einzig funktionieren.

00:08:53: Aber warum funktioniert es denn nicht?

00:08:56: Weil es einfach nicht um die wahren Ursachen geht.

00:08:59: Also du kannst dir vorstellen, die Menschen, die zu mir kommen, die haben zu weniger als fünf Prozent mangelndes Ernährungswissen.

00:09:07: Geht ja heutzutage auch wirklich gar nicht mehr, dass du das nicht hast.

00:09:10: Du kannst dir einfach besorgen, das Ernährungswissen.

00:09:14: Aber genau dieses, was ich gerade beschrieben habe, vor allen Dingen die Emotion mit Essen zu kompensieren, das ist wirklich das Thema.

00:09:21: zu über neunzig Prozent.

00:09:23: Und wenn du dann halt weißt, wie du dich gesund ernähren sollst und eine Frauenzeitschrift sagt dir das noch mal, ist das zwar schön, aber es löst halt genau dieses Problem nicht.

00:09:30: Und du kommst immer wieder in diesen Teufelskreis.

00:09:33: und dann, und das ist schon wahr, was du sagst, da wird leider draußen ein großer Beitrag geleistet, wird das ja ganz einfach erklärt.

00:09:40: Du bist einfach nicht diszipliniert genug, also bist du schlecht, sieh mal zu, dass du es irgendwie hinkriegst.

00:09:46: Und das verhindert halt, dass sich die Menschen immer wieder, also einfach mit den wahr und Ursachen beschäftigen, sondern immer wieder in diese Spirale kommen und dann halt auch sagen, Januar, so, jetzt aber, diesmal aber.

00:09:56: Und ich sag, warum?

00:09:57: Wie kommst du da drauf, dass es diesmal klappt?

00:09:59: Warum?

00:10:00: Ja, weil ich's will.

00:10:01: Ich sag, letztes Jahr wollt's es nicht.

00:10:02: Der ist schon meist Ruhe, ne?

00:10:03: Also, es geht nicht an die wahren Ursachen.

00:10:06: Geht nicht an die wahren Ursachen.

00:10:07: Ja, und jetzt bin ich aber gespannt.

00:10:09: Jetzt sag uns doch mal, bitte, klippunkler, was sind denn die wahren Ursachen?

00:10:15: Also, wenn wir bei diesem emotionalen Essen bleiben, dann ist es halt eben ganz oft so, dass Emotionen nicht zugelassen werden, die entstehen, sondern sie werden mit Essen kompensiert.

00:10:24: Und ich glaube, die Aussagen, die ich gerade getroffen habe, die kennt jeder.

00:10:29: Das sagen auch Naturschlanke, sage ich so, nenne ich die immer, die noch nie ein Problem mit einem Gewicht hat, aber so ist ich gönne mir jetzt was.

00:10:36: Ich sage immer Essen, ich sind nicht gönnen, Essen ist Essen.

00:10:38: Essen ist einfach nur Essen.

00:10:40: Oder ach, ich bin traurig, ich brauche das jetzt.

00:10:43: Oder ich hatte so viel Stress, ich komme jetzt mal runter.

00:10:46: Wird auch gern der Alkohol genommen.

00:10:48: Also es wird einfach, und auch wenn wir hingucken schon von klein auf, braves Kind, kriegst ein Lutscher, werden wir darauf konditioniert, Emotionen nicht rauszulassen oder den Emotionen das zu geben, was sie brauchen, sondern Essen draufzuwerfen.

00:11:00: Und das erarbeit ich halt eigentlich mit allen meinen Coaches, die wahren Ursachen für ihr Übergewicht rauszufinden.

00:11:05: Das sind die im emotionalen Bereich.

00:11:07: Und dann zu gucken, okay, wenn wir es geschafft haben, diese Emotionen zu benennen.

00:11:13: Stress, keine Zeit.

00:11:15: Ich stelle mich immer zurück.

00:11:17: Was?

00:11:17: Das sind jetzt Situationen, keine Emotionen.

00:11:19: Aber was braucht diese Situation und Emotionen wirklich?

00:11:23: Und dann lernen wir wieder, was wir diesen Emotionen und Situationen geben können, was nichts mit Essen zu tun hat.

00:11:29: Weil... Essen löst ja das Problem auch nicht.

00:11:31: Weil ich traurig bin, bin ich vielleicht für einen kurzen Moment glücklich über die Schokolade, aber hinterher, das kenne ich von mir früher auch, wird es ja noch schlimmer, weil ich habe eine Baustelle mehr als vorher.

00:11:41: Es gibt ein ganz wichtiges psychologisches Prinzip.

00:11:44: Wir können nicht aufhören.

00:11:46: Wir haben eine Tüte Chips, die ist aufgerissen.

00:11:48: Gut, nun können wir ja zwei Chips dem ernehmens ja durchaus alles gut und cool.

00:11:53: Ja, aber wir greifen fast autoschmatisch da rein.

00:11:55: Ich kann mich erinnern an ein sehr prominentes psychologisches Experiment, das man durchgeführt hat.

00:12:01: Man hat den Leuten ein Teller Suppe vorgesetzt.

00:12:03: Welche Suppe das war, weiß ich nicht.

00:12:05: Und dieser Teller war präpariert.

00:12:07: Unten war ein Loch in diesem Teller und man hat mit Hilfe eines Schlauches ganz langsam weitere Suppe zugeführt.

00:12:14: So müssten die Menschen ja eigentlich sagen, jetzt reicht es aber, nur ist es gut.

00:12:18: Man hat festgestellt, dass die Menschen... ...vierzig Prozent mehr gegessen als ihre übliche Portion, falls sie sich nicht einfach bremsen konnten, weil das Angebot da war.

00:12:29: Das ist doch cool, oder?

00:12:31: Ja, total.

00:12:32: Das wäre mein Traumteller gewesen früher, der niemals leer wird.

00:12:36: Aber es gibt total viele Faktoren, deswegen haben wir ja diese Sachen auch in den ganzen Geschäften, die auf Appetit und Hunger Einfluss haben.

00:12:43: Und eine davon ist unter anderem das Angebot, die Vielfalt und so weiter.

00:12:46: Kennt jeder, der oder die mal ein Buffet war.

00:12:49: Wenn du so ein Buffet siehst, essen sogar die Menschen, die sonst sagen, okay, ich habe schon ein Sättigungsgefühl, essen eigentlich mehr als sie wollen.

00:12:55: Ja,

00:12:55: nun lass uns nochmal konkret angehen.

00:12:58: Was muss da oben passieren, dass der... Vorsatz, der muss ja nicht am ersten sein, aber sagen wir mal die Vision, die ich habe, ich habe im letzten Podcast auch über Vision gesprochen und irgendwo muss ich eine Vision haben, ein Bild von mir, so könnte ich mir ein ideales Leben, so könnte ich mir ein ideales Spiegelbild vorstellen.

00:13:16: Wie kann man daran gehen, Stück für Stück, um diese Vision umzusetzen?

00:13:22: Also wir stellen uns jetzt vor, wir haben das aus dem Herzen gefühlt.

00:13:25: Wir haben irgendwie einen Grund.

00:13:26: Ich fand das Beispiel total schön.

00:13:28: Ich möchte meine Kinder, meine Enkelkinder aufwachsen sehen.

00:13:30: Das macht richtig was mit mir.

00:13:32: Das ist mein Warum.

00:13:33: Jetzt habe ich mir im Prinzip ein ergebnisorientiertes Ziel gesetzt.

00:13:36: Also ich habe irgendwie ein Bild vor Augen.

00:13:38: Und jetzt muss mir aber klar werden, okay, was ist denn dafür zu tun?

00:13:42: Das heißt, ich fange an, mir mein Verhalten anzugucken.

00:13:45: Und dann fange ich schon mal an zu hinterfragen, okay, weiß ich eigentlich, was ich zu tun habe?

00:13:51: Und wenn ich das weiß, warum hat das in der Vergangenheit einfach nicht geklappt?

00:13:56: Und wenn dann solche Sachen kommen, wie ich hatte keine Zeit oder immer eine Ausrede, dann habe ich etwas, woran ich arbeiten kann.

00:14:02: Also beispielsweise Klassiker zum Beginn des Jahres.

00:14:06: Ich bin Fitnessstudio viermal die Woche und starte da richtig durch.

00:14:10: Und ich weiß aber aus meiner Vergangenheit, ich gebe zu, ich berichte von mir selber gerade, ich mache das genau vierzehn Tage und danach bin ich Sponsor, denn muss ich es mir nicht das siebzehnte, achzehnte Mal vornehmen, sondern mich fragen, okay, das Verhaltensorientierte-Ziel, wie passt das zu mir und meinem Alltag?

00:14:29: Was ist realistisch, dass ich es... kontinuierlich haben wir das nächste Wort umsetzen kann.

00:14:35: Und dann ist es eine simple Rechnung, wenn ich merke, ein bis zweimal die Woche schaffe ich, und das mache ich aber das ganze Jahr, habe ich am Ende halt eben einfach mehr als vorher.

00:14:44: Also es sollte zu mir passen, es sollte aus dem Herzen kommen und es sollte auch das Richtige sein, weil gerade beim Abnehmen ist es natürlich so, vielleicht auch in anderen Bereichen, sind die Ziele auch oft harakiri.

00:14:55: Also das sind Ziele, die man sich so setzen sollte, aber die ergeben ganz oft gar keinen Sinn.

00:15:01: Ich glaube, die größten Aussichten auf Scheitern haben diese Gewaltziele.

00:15:07: So, meine Güter, das ist ein Fototermin.

00:15:09: Ich muss eine Präsentation halten.

00:15:11: Jetzt gucke ich mir das an.

00:15:12: Der Anzug passt nicht mehr.

00:15:13: Das ist ein Handelsball.

00:15:15: Und Gottes Willen, das geht nicht.

00:15:16: Also jetzt muss ich mal innerhalb vierzehn Tagen, muss ich jetzt mindestens vier bis sechs Kilo abnehmen, damit ich da irgendwie den Anzug hineinpasse.

00:15:24: Das klappt doch in der Regel doch nie, oder?

00:15:27: Das ist ein super Beispiel.

00:15:28: Entweder klappt es nicht, weil es schon völlig unrealistisch ist oder, und das gibt es tatsächlich oft bei Hochzeiten, es klappt dann, weil diese Hochzeit ein so großes Warum ist.

00:15:38: Aber die Hochzeit ist gelaufen und danach ist wie, dass alle Dämme brechen.

00:15:43: Genau, dann ist Schluss.

00:15:45: Und jetzt ist es wieder so, dass die Leute ganz oft sagen, ja, ich war nicht diszipliniert genug, aber das ist ja quatsch.

00:15:51: Wir müssen uns ja fragen, warum brauche ich denn diese Disziplin überhaupt?

00:15:55: Ich muss doch etwas machen, was ich mein ganzes Leben lang beim Thema Gewicht ist, das ja so.

00:15:59: Mein ganzes Leben lang umsetzen kann und will.

00:16:02: Und wenn ich mich da immer durchbeißen muss, dann sagt es ja das Wort schon, irgendwann will ich es ja mal durchgebissen haben.

00:16:08: Das ist beim Abnehmen aber nicht.

00:16:10: Ich brauche etwas, was ich die ganze Zeit umsetzen kann.

00:16:13: Und ich finde, es ist im Unternehmertum genauso, es können wir uns alle vorstellen.

00:16:16: Ja, es gibt mal Zeiten, da müssen wir uns durchbeißen.

00:16:19: Klar, aber wir wollen ja auch nicht, dass das ganze Unternehmertum ein Leben lang ein Kampf ist.

00:16:24: Und so ist das... mit dem Abnehmen auch.

00:16:25: Und deshalb klappen diese Ziele entweder, wie du sagst, das Ziel ist völliger Quatsch oder ich tue etwas für ein Ziel, was null in meinen Alltag passt.

00:16:33: und wenn ich das Ziel erreicht habe, war es das.

00:16:36: Ich bin ja immer wieder überrascht über diese Sendung mit Sensationslust.

00:16:41: Dr.

00:16:41: Theis macht das ja Beispiel, zwar die Kampfsportlerin, The Biggest Loser.

00:16:46: Da muss ich sagen, würde ich mich da wirklich so vor die Kamera stellen, mich bloß stellen lassen, beklatschen, weil ich zwei Kilo in einer Woche abgenommen habe.

00:16:57: Was hältst du von diesen Formaten?

00:16:59: Ist das nur Sensationslust?

00:17:01: Zum Abnehmen kann das doch wohl nicht helfen, oder?

00:17:03: Nee, ich habe tatsächlich auch Biggest Loser-Kandidaten beim mir im Coaching.

00:17:10: Also ich kann tatsächlich die Menschen verstehen, warum sie teilnehmen, weil das glaube ich pure Verzweiflung ist, weil was siehst du?

00:17:16: Du bist stark übergewichtig und siehst, da ist ein Mensch, der nimmt ab und ich will das unbedingt und dafür sind die allermeisten ja wirklich bereit, alles zu tun.

00:17:24: Aber The Biggest Loser spiegelt für mich genau das wieder, was das Problem des Ganzen ist.

00:17:28: Du wirst ja in eine unrealistische welt hineingeworfen.

00:17:31: also du kannst nicht mehrmals die am tag teilweise sport machen oder es bringt dir keiner die lebensmittel die du kochst.

00:17:39: und es ist auch bei denen das gleiche problem wie vorher.

00:17:41: die gehen teilweise mit einer irren abnahme raus gehen dann wieder in ihren alltag und dann war es das.

00:17:47: also ich glaube wenn man mal alle eh mal den kandidaten zusammenrufen würde hätte die sendung

00:17:52: die

00:17:52: sendung ein problem.

00:17:53: aber klar es bringt halt einschaltquote.

00:17:56: völlig logisch

00:17:57: Das ist richtig, immer wenn Menschen sich bloßstellen und so, dann sind andere total neugierig.

00:18:01: Das sehen wir beim Dschungelcamp ganz genauso.

00:18:03: Da frage ich mich dann manchmal, geht's noch, muss das denn alles sein?

00:18:07: Okay, aber das muss ja jeder für sich selber entscheiden.

00:18:10: Wenn er meint, er muss das, dann muss er da auch in diese Sendung hinein.

00:18:14: Aber ich glaube, vielfach hatte ich hier auch mit unseren Gewohnheiten zu tun und mit unserer Bequemlichkeit.

00:18:22: Also, ich glaube, meine Frau, die kocht immer selbst.

00:18:27: Jeden Tag, jeden Abend und immer frisch und auch immer sehr bewusst.

00:18:32: Also es gibt selten einen Gericht, das sich wiederholt.

00:18:34: Wenn ich hier mal was Asiatisches, dann ist hier mal was Griechisches dabei.

00:18:39: Wunderbar.

00:18:40: Ja, ein Träumchen.

00:18:41: Aber ich glaube, viele Menschen haben gar keinen Bock dazu.

00:18:45: Ich sehe das immer, wenn ab und zu schaut meine Frau dieses Shopping Queen oder ähnlich, sondern haben die eine wunderbare Küche.

00:18:52: Und dann sagt der, oh, eine tolle Küche.

00:18:54: Ja, ja, ich kochte aber nicht.

00:18:56: Aber die sieht gut aus.

00:18:58: Da wird nicht gekocht, weil da gibt es ein Fertiggericht.

00:19:01: Und ich glaube, das ist der erste Weg zur Gewichtszunahme, oder?

00:19:07: Ja, also ich will jetzt nicht sagen fertig Gerichte machen pauschal dick, weil am Ende kommt es natürlich auf die Kalorienbilanz an.

00:19:14: Aber du kriegst natürlich über ein fertig Gericht weniger Sättigung und mehr Kalorien, als wenn du frisch kochst.

00:19:19: Und das ist natürlich für jemanden, der mit dem Gewicht hadert und satt werden will, natürlich einfach kontraproduktiv.

00:19:25: Also du wirst immer mehr Volumen bekommen, wenn du selber kochst.

00:19:28: Du wirst immer eine bessere Sättigung bekommen.

00:19:31: Und ich glaube auch da diese Ansprüche abzulegen, weil das gehört für mich dazu.

00:19:35: Wenn du sagst, du kochst nicht gerne, ist das total legitim.

00:19:37: Aber dann musst du einen Weg finden.

00:19:38: Das hat auch wieder was mit Verantwortung übernehmen zu tun.

00:19:41: Das ist ja nicht das Ende der Diskussion.

00:19:43: Ja, ich koche nicht gerne, dann musst du einen Weg finden, wie das geht.

00:19:45: Und ich will jetzt keine Marken nennen, aber du kannst dir heute wirklich auch hochwertig qualitative Beuteln mit Tiefkühlgemüse in eine Pfanne schmeißen, ein bisschen Fleisch oder Tofu, was auch immer, was jeder gerne mag dazu.

00:19:57: Und das ist ja kein Hexenwerk.

00:19:59: Wenn ich nicht gerne koche, geht das schon

00:20:01: auch.

00:20:02: Ja, das ist richtig.

00:20:02: Oder du suchst ja jemand, der für dich kocht.

00:20:04: Das ist

00:20:05: auch eine Variante.

00:20:06: Ich

00:20:06: kenne es von früher, wo Mutter immer gekocht hat, ist klar.

00:20:09: Dann haben wir als Söhne gesagt, super Mutti, Hauptsache ist ein Uhr, ist noch nicht das Essen auf dem Tisch.

00:20:17: Das Anspruchs denken dann natürlich größer.

00:20:20: Wie ist das mit Abnehmen in der Gemeinschaft?

00:20:22: Es gibt ja so verschiedene Organisationen vor Anscheinung, Weight Watchers beispielsweise.

00:20:27: Kann ich mir vorstellen, da wird dann auch jede Woche dann vorgetragen, wie ist es gelaufen, was habe ich getan, was sind meine Erfolge?

00:20:34: Ein bisschen im Kleinen, The Biggest Loser.

00:20:37: Was hältst du von diesen Gemeinschaftsabnahme-Kursen?

00:20:40: Also, ich habe da eine sehr gespaltene Meinung dazu.

00:20:44: Ich weiß, dass es hängt.

00:20:45: Dann

00:20:45: kannst du dir zwei mal antworten.

00:20:47: Es hängt sehr viel von der Person ab, die da vorne steht als Coach, weil die das Geschehen natürlich steuert.

00:20:54: Wenn ich mich aber da vorne hinstelle, wie es leider der Großteil tut und es geht einfach nur ums Gewicht, immer nur ums Abnehmen, dann sind wir genau bei dem, was wir gerade besprochen haben.

00:21:02: Die Menschen werden alles tun dafür.

00:21:05: Um Gewicht zu verlieren.

00:21:06: Und wenn du mal bei so einem Weight Watchers Treffen, Kurs, Workshop warst, dann siehst du als erstes, wenn du reinkommst, die Elendingen langen Schlangen vor dem Klo, weil niemand auf die Waage geht, ohne nicht vorher auf den Klo gewesen zu sein.

00:21:19: Manche essen vorher nicht, manche trinken vorher nicht.

00:21:22: Genau, und da wird es halt eben wirklich, das ist halt eben einfach schwierig.

00:21:25: Betrug!

00:21:28: Ja, es ist vor allem den Irrsinn, der sich da widerspiegelt.

00:21:31: Jetzt sind nicht diejenigen, die das sagen, aber das macht das mit den Menschen.

00:21:36: Natürlich kann eine Gemeinschaft stärken, muss ich ganz klar sagen, das kann motivieren.

00:21:41: Die Realität zeigt aber, dass die meisten Abnehmens-Communitys das reinste Jammerteil sind.

00:21:46: Also, ach, geht's dir auch so schlecht, wie mir ja super, dann wird sich gegenseitig bemitleidet.

00:21:50: Und ich sage dann immer so, jetzt seid ihr beide weiterhin dick.

00:21:53: Was habt ihr denn jetzt?

00:21:54: Was genau?

00:21:54: Also, bei mir in der Community gibt's wirklich Jammerverbot.

00:21:57: Also, es kann wirklich toll sein, aber es kann auch wirklich das Gegenteil bewirken.

00:22:01: Das

00:22:01: Geheimnis ist ja an und für sich sehr, sehr, sehr einfach, Formel von Einstein, eh gleich MOC, Quadrat, nämlich nur so viel Essen, wie du verbrauchst.

00:22:12: Dann kannst du auch nicht zunehmen.

00:22:14: Wie kriegt man das hin?

00:22:15: Es gibt ja nun, also dank dieser Handys gibt es ja auch möglicherweise schon Sachen, da fotografierst du nur deinen Essen, ne?

00:22:22: Und dann zeigt jeder an, ah, was hast du da gehabt?

00:22:24: Ja, es ist ein Süßgetränk, das hat X-Kalorien, das hat Y-Kalorien und da entdeckt die KI.

00:22:29: Oh, meine Güte, da sind Kartoffeln drin.

00:22:33: Was hilft denn da am besten?

00:22:35: Also, genau, KI sollte wirklich der allerletzte Weg sein.

00:22:38: Also wenn du raten musst, dann kannst du auch die KI raten.

00:22:42: Aber die KI sieht nicht, ist das Tata, ist das Met, ist das Fifil.

00:22:47: Also wenn du da alle, die den KI nutzen können, das mal mehrfach auf einen Essen halten, da kommen ganz spannende Unterschiede dabei raus.

00:22:55: Also am besten schweckst du wirklich selber und da hast du recht, das geht kinderleicht, du kannst heute Barcodes einskinnen, dann hast du die exakt Produkte.

00:23:03: Also ich sage immer, es ist wie das Online-Konto, da guckst du drauf oder früher das Haushaltsbuch, was nehme ich ein, was gebe ich aus und so machst du es mit dem Essen auch.

00:23:12: Und da darf ich mir eben auch nicht zu fein dafür sein, das zu machen.

00:23:16: Und da merken wir immer auch an diesem Thema Tracking, was ja eigentlich super simpel ist in der heutigen Zeit, wo eigentlich die Warenprobleme liegen, denn du wirst es nicht glauben, wie viele Menschen zu mir sagen, Tracking ist mir zu anstrengend.

00:23:27: Genau, wir haben es mal ausgerechnet anhand der Bildschirmzeit.

00:23:30: Da sprechen wir von irgendwie einem einstelligen Prozentsatz der Tageszeit, die wir dafür benutzen.

00:23:36: Und daran merkst du schon, es hat was mit dem Kopf zu tun.

00:23:38: Warum?

00:23:38: Die Menschen sehen Schrecken als Bewertung, als ich bin gut, ich bin schlecht, ich bin grün, ich bin rot.

00:23:44: Das heißt, dieses Tracking wird den Menschen, das ist eine wichtige Hilfestellung, wird den Menschen helfen, die nur diese Kontrolle brauchen.

00:23:52: Die meisten brauchen aber eben mehr.

00:23:54: Ja, jetzt sagt doch mal, das würde mich ja sehr interessieren.

00:23:58: Wie läuft das denn bei dir ab?

00:23:59: Denn du machst ja ein sehr professionelles Coaching und wenn sich jemand in seiner Verzweiflung an dich wendet, wie läuft das?

00:24:07: Was passiert da?

00:24:08: Was ist bei dir anders als bei den Erfolglosen?

00:24:12: Also ich glaube, wenn die Leute zu mir kommen, dann bin ich schon ganz auf die letzte Hoffnung, weil sie alles versucht haben.

00:24:18: Ja, so war es ja bei mir auch.

00:24:20: Die

00:24:20: letzte Ölung sozusagen.

00:24:22: So ein bisschen ist das so, ja.

00:24:23: Weil sie irgendwie alles versucht haben, gemerkt haben, sie kommen einfach nicht weiter und dann komme ich, der sagt, du hast da gar keine Schuld dran.

00:24:29: Es hat ja nur noch niemand gezeigt, wie es richtig geht.

00:24:30: Das hören

00:24:31: wir gerne, das hören wir sehr gerne.

00:24:33: Ja, es ist auch so, weil du musst das natürlich erst mal, du musst erst mal jemanden finden, der es dir auch erzählt und könnten wir jetzt ein nächstes Thema aufmachen.

00:24:40: Es wird schon sehr darauf geachtet, den Leuten, einfach zu sagen, du musst disziplinierter sein, weil dann geht dieses Abnehmen-Game natürlich viel, viel länger im Leben.

00:24:47: Das heißt, die haben schon so eine gewisse Offenheit, dann sage ich denen noch, pass auf, du musst auch nicht an dein Erfolg glauben, brauchst du nicht, hab ich damals auch nicht, du musst in die Umsetzung kommen.

00:24:54: So kommen die schon mal rein.

00:24:56: Dann gucken sie, ich hab ne Academy, Modul eins ist gesunde Ernährung, gucken sich das an und denken, wie?

00:25:02: Das war's jetzt schon, was kommen sie denn in anderen Modulen?

00:25:04: Und dann merken sie, es geht dann eigentlich erst richtig los.

00:25:08: Wir sprechen dann über das Thema Motivation.

00:25:11: Wir sprechen über das Thema emotionales Essen ganz, ganz viel.

00:25:14: Wir sprechen darüber, was die Personwaage eigentlich so mit uns macht.

00:25:19: Das ist ja auch völliger Irse.

00:25:20: Da könnt ihr auch drei Stunden drüber erzielen.

00:25:21: Ja,

00:25:22: ja, ja, das ist ein Thema.

00:25:23: Das habe ich auch noch hier, die Waage.

00:25:25: Da hast du ein Podcast drüber gemacht über die Waage.

00:25:28: Das nehmen uns da mal mit.

00:25:33: Es werden alle kennen, die sich schon mal in dieser Beziehung mit der Waage waren.

00:25:37: Die Waage.

00:25:38: Und wir müssen uns immer daran erinnern, was das ist.

00:25:39: Das ist einfach ein Haushaltsgerät.

00:25:42: Ein elektronisches Gerät, was irgendwann darüber entscheidet, wie fühle ich mich eigentlich heute?

00:25:47: Also geht die Zahl hoch?

00:25:48: Ist die ganze Tag oder die Woche gelaufen?

00:25:50: Ich fühle mich richtig schlecht.

00:25:52: Und ist die Zahl niedrig?

00:25:54: Egal, ob ich Magen-Darm-Grippe hatte oder nicht, völlig egal.

00:25:57: Ich fühle mich wie der größte Hecht auf der Welt.

00:26:00: So, das finde ich generell schon mal bedenklich.

00:26:02: kommt aber leider dazu, dass die Waage halt eben weder genau ist, denn die unterliegt einfach für unser Körper, einfach Schwankung.

00:26:09: Es ist ja keine Küchenwaage, wo die Wurst im Zweifel immer das Gleiche wiegt, außer ich lasse drei Tage einer Luft, das wollen wir ja nicht.

00:26:15: Und ich komme irgendwann in so eine emotionale Abhängigkeit, dass sich alles dafür tue, damit die Waage runtergeht.

00:26:23: Und dann bin ich wieder in einem viel zu hohen Kaloriendefizit.

00:26:26: Dann fange ich, was ich da gerade über WW gesagt habe, passiert auch zu Hause.

00:26:30: Ich weiß, morgen ist Wiegetag, dann gehe ich erst mal nicht mehr essen.

00:26:33: Dann esse ich am besten abends vorher gar nichts, weil die Zahnsäuer stimmen.

00:26:37: Und das ist wirklich bedenklich, weil du natürlich aus diesem Kreislauf irgendwann auch komplett wieder ausbrichst.

00:26:44: Und das ist schon teilweise nicht so witzig, was da emotional passiert bei den

00:26:47: Menschen.

00:26:47: Ich habe ja von einer anderen Theorie gelesen.

00:26:51: Und die war ja auf Link in ein sehr prominenter Post.

00:26:54: Und das war für mich total nachvollziehbar.

00:26:57: Alle digitalen elektronischen Wagen sind manipuliert.

00:27:02: Und zwar von den Russen.

00:27:03: Die sind von den russischen Hackern gehackt worden, um uns einfach ein schlechtes Gefühl zu machen, mangelnde Leistungsschwierigkeit, Versagensängste und ähnliches.

00:27:14: Und das ist für mich total nachvollziehbar.

00:27:16: Das ist total

00:27:17: nachvollziehbar.

00:27:17: Ich glaube auch, dass das wirklich der wahre Grund ist.

00:27:20: Aber bei einem Spaß, wenn es die Russen getan hätten, das ist ja eigentlich das Traurige, würden sie tatsächlich diese Gefühlslage damit auslösen können.

00:27:29: Über diese Malipulation.

00:27:31: Das ist eigentlich

00:27:32: das Traurige.

00:27:32: Ja, absolut,

00:27:34: absolut.

00:27:36: Ja, ja, das stimmt.

00:27:37: Aber ich habe dich da unterbrochen in wichtigen Dingen.

00:27:40: Es geht ja weiter, wenn die Leute tiefer einsteigen bei dir.

00:27:46: und dann merken sie halt eben dass sie wir machen denn ihr auch live webinar regelmäßig im monat und auch so genannte sprint umsetzungswochen merken sie halt hier geht es um ganz andere themen und sie fühlen sich dann auf einmal auch in den themen wiedergefunden an denen sie immer verzweifelt sind.

00:28:01: also allein wenn ich das gefühl habe ich bin die das ist immer so tragisch dass das so ist.

00:28:05: ich bin die einzige personen die es einfach nicht in griff kriegt obwohl sie abends nicht essen will Es einfach zu lassen, sondern ich sitze immer wieder auf dem Sofa und gucke mir dabei zu, wie ich mir Nüsse schokolade und so weiter reinschiebe.

00:28:16: Und dann lese ich auf einmal oder höre, das geht allen anderen auch so.

00:28:20: Und auf einmal merke ich, ey, wenn ich Stress habe und Entspannung suche, dann sollte ich vielleicht einen Weg finden, mir diese Entspannung wirklich zu holen.

00:28:28: Und auf einmal merke ich, wenn die Emotion das bekommt, was sie braucht, mache ich Fortschritte.

00:28:33: Also ich glaube, es ist so ein bisschen wie in so Mentoring, wo du wirklich denkst, wow, so einen Ansatz habe ich ja noch nie gehört.

00:28:38: Und dann fängst du halt eben an zu wachsen.

00:28:40: Und so geht es den Leuten halt eben bei mir.

00:28:42: Und das ist das ganz Schöne, dass sie das dann auch nach außen tragen und sagen, es ist halt wirklich was anderes.

00:28:46: Also sie erleben einfach was anderes und bekommen die Lösung mit an die Hand.

00:28:50: Und das ist natürlich eine sehr, sehr, sehr, sehr schön emotionale Geschichte, weil da ganz, ganz viele Veränderungen passieren.

00:28:57: Wie geht man dann mit Rückschritten, also auch mit dem Scheitern oben?

00:29:01: Das geht ja nicht immer geradeaus nach vorne, sondern kommt ja auch Dinge, wo man vielleicht emotional in einer anderen Stimmung ist.

00:29:09: Und dann nimmst du wieder zu, wie geht man denn damit um?

00:29:11: ...

00:29:13: zu verstehen, dass das einfach A-Teil des Weges ist und dich immer wieder zu fragen, okay, wo kommt denn dieser Rückschritt her?

00:29:20: Denn der Spruch, so lustig wie er sein mag, das Leben kommt dazwischen.

00:29:24: Da will ich beim Abnehmen so ein bisschen empfindlich, weil das Leben kann wirklich manchmal sehr unangenehm sein und uns mit allen Farben begeistern.

00:29:32: Aber es gibt in der De facto keinen Grund, warum ich sagen muss so, ich muss jetzt irgendwie zwanzig Kilo zunehmen oder mich mit Essen vollstopfen.

00:29:38: Das ist ja einfach wieder die Antwort auf Emotionen.

00:29:41: Und ich glaube, wenn ich lerne, dass jeder Fehler, jeder vermeintliche Rückschlag etwas ist, wo ich hingucken kann und wenn ich das nächste Mal verstehe, ich komme in die gleiche Situation und reagiere anders und dann habe ich das Problem nicht mehr, denn kann das total gut helfen.

00:29:56: Ich gebe dir mal ein Beispiel.

00:29:57: Ich glaube, das ist relativ klar.

00:29:58: Das kennen wahrscheinlich auch viele, die gar kein Thema mit einem Gewicht haben.

00:30:01: Ein Klassiker ist das ganz viele Menschen, die krank sind.

00:30:04: Das Gefühl haben sich richtig schlecht ernähren zu müssen.

00:30:07: Also ich habe eine Erkältung, ich bin so krank und das kommt von ganz ganz früher.

00:30:11: Und ich sag dann immer das letzte was der Körper braucht, wenn er krank ist, ist schrottige Ernährung.

00:30:15: Das ist einfach nur eine Konditionierung, das heißt... Ruf dir das doch bitte mal das nächste mal, wenn du krank bist in Erinnerung und ernähre dich einfach mal ohne Aufwand, aber gesund.

00:30:25: Und das ist beispielsweise etwas, was Menschen relativ gut hinbekommen, wenn es bei denen Klick im Kopf macht.

00:30:31: Und dann merkst du auf einmal, krass, ich kann einen Verhalten, was ich ewig falsch gemacht habe.

00:30:35: Wo ich dachte, ja, immer wenn ich krank bin, muss ich halt Süßigkeiten essen.

00:30:38: Das kann ich verändern.

00:30:39: Und das beflügelt dich natürlich.

00:30:41: Das gibt dir natürlich für die nächste Herausforderung, deren Auftrieb.

00:30:45: Und Ärzte sagen, ich komme ein bisschen aus dem medizinischen Bereich, einfach wenn du älter wirst, dann hast du nicht so viel zuzusetzen.

00:30:52: Dann ist es ganz gut, wenn du ein, zwei Kilo mehr drauf hast, wenn du nämlich in eine Krankheitssituation kommst, dann dein Körper im positiven Sinne dafür zähren, also macht dir da nicht so.

00:31:03: Gedanken, du musst mit fünfundsiebzig nicht mehr der aller Schlangste sein oder ähnliches.

00:31:07: Ja, ich bin nicht meine Schwiegermutter.

00:31:09: Die war gärtend schlank, aber die hatte dann letztendlich auch nichts zuzusetzen, als sie krank wurde.

00:31:15: Das ist richtig.

00:31:16: Und es kommt ja auch immer wieder zu diesem Jojo-Effekt.

00:31:18: Den hast du ja ganz zu Anfang deines Podcasts, ich glaube in der sechsten Folge, schon drüber gesprochen.

00:31:24: Jojo.

00:31:26: Wie kommt Jojo?

00:31:28: Wie verhindert man den?

00:31:29: Eigentlich ist der Yoyo-Effekt ja ein Verhaltens-Yoyo-Effekt.

00:31:33: Also es ist nicht so, dass die Kilos wie von Zauberhand wiederkommen, sondern ich mache meistens eine Diät, verändere also mein Verhalten viel zu radikal, verliere Gewicht und dann im Volksmund heißt es, ich esse wieder normal.

00:31:46: Wenn ich aber übergewichtig bin, habe ich nie normal gegessen, sondern eben gegessen, dass es zum Übergewicht geführt hat.

00:31:52: Das mache ich wieder und dann kommen die Kilos wieder, aber nicht durch Zauberhand, sondern weil ich in einer positiven Energiebilanz bin.

00:31:59: Von daher wie bei den Neujahrsvorsätzen.

00:32:01: Ich sollte von Anfang an etwas tun, was vielleicht nicht höher schneller weiter ist, aber wo ich weiß, das mache ich gerne die ganze Zeit, dann haben wir auch keinen Jojo Effekt.

00:32:10: Ah,

00:32:10: wunderbar.

00:32:11: Jetzt mal eine Fachfrage zum Ende.

00:32:15: Was hältst du von dem Thema Intervallfasten, wo viele sagen, das ist das Geheimnis schlechthin?

00:32:22: Wir müssen uns kurz erklären.

00:32:24: Aus deiner Sicht ist das positiv oder negativ, hilft das oder nicht?

00:32:28: Intervallfasten ist, dass ich mich darauf einige ab einer gewissen Uhrzeit nichts mehr zu essen, also eine große Essenspause zu machen.

00:32:35: Und beim Intervallfasten kommt es immer ganz klar drauf an, was ist die Intention?

00:32:39: Warum mache ich das?

00:32:40: Ist das eine gesundheitliche Intention?

00:32:41: Weil ich sage, ich will meinen Körper jetzt mal in Ruhe lassen, der soll sich um regenerative Prozesse kümmern oder will ich damit abnehmen?

00:32:48: Und wenn das als Abnehmenmethode missbraucht wird, dann ist es halt eben einfach so, mir muss klar sein, dass ich beim Intervallfasten deshalb abnehme, weil wenn ich zwischen achtzehn und ich weiß nicht, irgendeine Uhrzeit morgens nichts mehr esse, ist das genau die kritische Zeit, wo die Menschen halt Essen, snacken, Alkohol trinken und so weiter.

00:33:06: Dann nehme ich einfach weniger Kalorien zu mir und dazu brauche ich kein Intervallfasten.

00:33:12: Intervallfasten aus gesundheitlicher Sicht super gerne, aber zum Abnehmen brauchst du es nicht.

00:33:17: und ich habe auch schon Menschen erlebt und das ist natürlich kontraproduktiv, die wirklich, ich muss das jetzt einfach so sagen, bevor die gewisse Uhrzeit kam, gefressen haben wie ein Scheunendrescher, um nicht zu verhungern und dann funktioniert das halt eben auch nicht.

00:33:29: Also am Ende landest du immer weiter Rechnung.

00:33:33: Ja, das ist natürlich sehr spannend.

00:33:36: Ich merke schon, wir könnten über das Essen stundenlang sprechen.

00:33:39: Wir könnten aber auch beim Essen stundenlang sprechen.

00:33:41: Deswegen finden ja große politische Entscheidungen immer unter diesem angenehmen... Essen statt und so weiter, auf großen Banquets und ähnliches.

00:33:49: Das ist die Frage, ob das wirklich sinnvoll ist.

00:33:52: Wenn man natürlich dann dort mehr spricht, als dass man ist, dann ist es klar, dann kann es ja einen positiven Effekt haben.

00:33:58: Aber wenn man jetzt mal vielleicht so zum Schluss unseren Hörern und Zuschauer so paar konkrete Tipps mit auf den Weg geht, außer natürlich dein Buch zu lesen, das heißt abnehmen kann jeder.

00:34:10: Also ist es auch für jeden zugänglich.

00:34:15: du hast das geschrieben und man kann jetzt immer noch lesen.

00:34:18: Also ich lesen kann jeder und damit auch abnehmen.

00:34:22: Das kann man bei Amazon bestellen, beispielsweise oder bei dir, wenn man auf deiner Website.

00:34:28: Wenn du so ein paar knackige Tipps den Leuten rausgehst, wo starten wir denn mit?

00:34:33: Wie schaffen wir es denn, die Vorsätze, die haben wir gewerkt, die müssen wir an die Frage stellen, wie schaffen wir es dann doch effektiv umzusetzen?

00:34:43: Also zum ein, wenn es ums Abnehmen geht, mir einfach klar zu machen, Abnehmen ist ein Kaloriendefizit.

00:34:50: Also nicht, ich bin ein medizinisches Wunder, sondern ich muss mehr Kalorien verbrauchen, als ich zu mir nehme.

00:34:55: Denn kann ich mir schon mal die meisten Vorsätze schenken.

00:34:58: Das ist bestimmt für andere Vorsätze auch ganz gut, mir einfach mal die Frage zu stellen, was ist eigentlich das, was ich machen will.

00:35:03: Dann wirklich zu gucken, okay, beim abnehmen, warum esse ich?

00:35:08: Nicht was esse ich, sondern warum.

00:35:11: Und mir aufzuschreiben, da gibt es so ein Arbeitswort vor mir, was ich auch einsetze, das ist ein Journal, wer ist dabei, was fühle ich dabei, wie spät ist es, welche Person habe ich vielleicht gesehen, welche Situation.

00:35:25: Und dann zu überlegen, was brauche ich eigentlich in dieser Situation wirklich?

00:35:29: Und dann Schritt für Schritt voranzugehen, das zu verändern.

00:35:34: Und ich glaube, ich würde noch ergänzen, wenn ich etwas tue, was dem Abnehmen zuträglich ist, wie die Ernährung umzustellen, mehr Bewegung einzubauen, denn von Anfang an zu sagen, okay, ich mache hier nicht höher, schneller, weiter, was Bruder, Nachbar oder Schwiegermutter macht, sondern das, was zu mir passt, was auf Kontinuität ausgelegt ist, dann werde ich größere Erfolgschancen.

00:35:54: Überderk.

00:35:55: Ein brennendes Thema mit vielen wertvollen Tipps, die du uns gegeben hast.

00:35:59: Wer mehr von dir wissen will, gibt einfach Dirk Diefenbach ein und dann findet er eine ganze Menge und dann kommt er auch zwangsläufig auf deine Seite.

00:36:07: und da gibt es viele weitere wertvolle Tipps.

00:36:10: und auch wer sagt und ich muss da unbedingt mit Begleitung das machen, dann kann man sich an dich wenden.

00:36:16: Ich danke dir sehr für deinen wunderbaren Tipps.

00:36:19: Ich danke dir für die Einladung.

00:36:23: Erfolg

00:36:23: braucht Verantwortung.

00:36:25: Der Podcast von und mit UdoGust.

00:36:29: Für Unterstützung und Beratung

00:36:30: kontaktieren Sie UdoGust.

00:36:32: Die Kontaktdaten finden Sie in den Shownauts.

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