Christian Gob – Verkaufe deine Träume nicht für ein Gehalt
Shownotes
Gründen in Deutschland gilt als riskant. Sicherheit als vernünftig. Doch was, wenn genau diese Haltung der größte Wachstumsbremser ist? In dieser Folge spriche ich mit Christian Gob von Qoncierge über Selbstständigkeit ohne Verklärung: über falsche Versprechen, teure Umwege und die Illusion, dass Perfektion automatisch Erfolg bringt. Christian erzählt offen von seinem Weg aus der sicheren Bankkarriere, von Rückschlägen, Kurskorrekturen – und warum Marketing ohne Kunden nichts wert ist. Manch Gründer versenkt Unsummen in Marketing ohne einen einzigen Kunden zu gewinnen. Hier geht es um Verantwortung statt Ausreden, um Vertrieb vor Betrieb und um die Frage, warum gerade Krisenzeiten der richtige Moment sein können, unternehmerisch zu handeln.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Erfolg braucht Verantwortung.
00:00:06: Der Podcast von und mit Udo Gast.
00:00:15: Podcast Folge twohundert siebenzig.
00:00:18: Christian Grob verkaufe deine Träume nicht für ein Gehalt.
00:00:22: Gründen in Deutschland gilt als riskant.
00:00:25: Sicherheit als vernünftig.
00:00:26: Doch was, wenn genau diese Haltung der größte Wachstumsbremse ist?
00:00:32: In dieser Folge spreche ich mit Christian Grob von Konziersch.
00:00:36: über Selbstständigkeit ohne Verklärung, über falsche Versprechen, teure Umwege und die Illusion, dass Perfektion automatisch Erfolg bringt.
00:00:45: Christian erzählt offen von seinem Weg aus der sicheren Bankerkarriere, von Rückschlägen, Kurskorrekturen und warmem Marketing ohne Kunden nichts wert ist.
00:00:56: Ja, manch Gründer versenkt, Unsummen in Marketing ohne einen einzigen Kunden zu gewinnen.
00:01:02: Hier geht es um Verantwortung statt Ausreden.
00:01:05: um Vertrieb, vor Betrieb und um die Frage, warum gerade Krisenzeiten der richtige Moment sein können, unternehmerisch zu handeln.
00:01:15: Erfolg braucht
00:01:16: Verantwortung.
00:01:17: Noch
00:01:18: mehr bedarf es kompetente Begleitung
00:01:20: auf dem Weg zum Erfolg.
00:01:22: Weise
00:01:22: Unternehmer holen sich Rat von denen, die den Weg schon gegangen
00:01:26: sind und die Abkürzungen kennen.
00:01:29: Die Kontaktadresse von Udo Gast finden Sie direkt in den Show Notes.
00:01:36: Erfolg braucht Verantwortung.
00:01:37: Na ja, den Spruch kennt ihr inzwischen schon.
00:01:40: Jetzt gibt wieder eine neue Folge.
00:01:41: Herzlich willkommen dazu.
00:01:44: Lass uns mal ein Bild mal stellen.
00:01:45: Wir uns mal vor, wir leben in einem Land, in dem wir nicht nur nach Regeln arbeiten, nicht nur nach Formvorschriften, in dem wir mehr Mut haben würden, mehr Mut haben würden, etwas Neues zu wagen und uns nicht nur so in so ein enges Konstrukt Reimpressen lassen würden der abhängigen Beschäftigung.
00:02:09: Das wäre zum Beispiel ein Land der Gründer und Macher.
00:02:13: Und darüber spreche ich mit jemandem, dessen Vision es ist, ein Land zu erschaffen, der Gründe der Macher.
00:02:20: Herzlich willkommen, Christian Grupp.
00:02:22: Vielen, vielen Dank.
00:02:23: Herzlich willkommen an jeden der Zuschauer.
00:02:25: Danke für die Zeit, danke für die Möglichkeit und diese großartige Einleitung.
00:02:29: Also ich habe sowieso Lust auf das Interview, jetzt habe ich noch mehr Lust.
00:02:32: über Deutschland wird Gründerland zu sprechen.
00:02:35: Deutschland wird Gründerland, das ist eure Vision.
00:02:38: Wir kommen gleich noch ein bisschen da drauf, aber vielleicht nehmen wir uns berechtigt mal ein bisschen zurück.
00:02:42: Du warst ja nicht immer der Gründer schlechthin, sondern du warst, wir gehen mal in die Hauptstadt der deutschen Automobilindustrie, das Wolfsburgs.
00:02:53: Da kommst du her und da fing es an mit dir mit einem ganz normalen biederen Job.
00:02:58: Wie war das?
00:02:58: Das ist richtig,
00:02:59: also ich bin aufgewachsen in Wolfsburg und wer Wolfsburg kennt, Wolfsburg ist die klassische Arbeiterstadt, also alles um Volkswagen herum entstanden.
00:03:09: und wenn ich in meine Familie schaue, also das Thema Unternehmertum, Persönlichkeitsentwicklung sowohl in der Familie als auch in Wolfsburg, das wird da jetzt nicht ganz so groß geschrieben und das war tatsächlich auch nie mein Plan.
00:03:21: Also schon als Kind, so mit fünf, sechs Jahren habe ich gesagt, ich werde Bankaufmann, mein Vater war damals Bankaufmann und wenn der im Anzug und Krawatte nach Hause So habe ich gesagt, ja, das werde ich auch.
00:03:31: Das hat dann dazu geführt, dass ich bei Monopoly immer die Bank war.
00:03:34: Mir ging es gar nicht ums Spiele, sondern dass ich die Bank sein konnte.
00:03:38: Und dann war es nicht verwunderlich, dass ich tatsächlich dort irgendwann gelandet bin, habe dann meine Ausbildung gemacht und bin die Karriereleiter doch recht schnell hochgefallen.
00:03:46: Mit zwanzig Fügungskraft gewesen, mit Mitte zwanzig saß ich dann schon im Vorstandsbereich, habe dort assistiert, die Fusion des Hauses begleitet.
00:03:53: Also wenn man von außen drauf schaut, wo man denkt, guter Job, steiler Karriereweg, gutes Einkommen und damals war die Idee nie, was anderes zu machen, eine Selbstständigkeit zu machen oder oder oder.
00:04:06: Also hätten wir wahrscheinlich vor sieben Jahren dieses Interview geführt, hätte ich gesagt, Udo, bis zur Rente werde ich hier in der Bank bleiben, werde wahrscheinlich irgendwann mal Vorstand einer Bank und werde aber auch immer in Wolfsburg bleiben.
00:04:18: Das war mein Plan, also das Leben war durchgeplant.
00:04:21: Ja, wunderbar.
00:04:23: Ja, da gibt es ja manchmal Eigennisse im Leben, wo du denkst, Oh, jetzt muss ich doch mal was ändern.
00:04:28: Es gab so ein Ereignis bei dir, dass du geschildert hast.
00:04:32: Wir haben uns kennengelernt auf der Nacht der Redner.
00:04:34: Ich habe dir gelauscht und gesagt, das ist ein cooler Typ.
00:04:36: Der hat das richtig gut drauf.
00:04:38: Und welches Ereignis war es, was bei dir so ein Zwitscher vorgerufen hat, wo du sagtest, naja, also, so kann es ja nicht immer weitergehen.
00:04:45: Ja, es
00:04:46: war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dezember, es war im Dez.
00:05:05: Der Redner auf der Bühne hat alles gemacht, außer meine Meinung bestätigt.
00:05:08: Und ich bin in diesem Moment tatsächlich sehr, sehr wütend geworden.
00:05:12: Mir gedacht, lass den Mann da auf der Bühne reden.
00:05:14: Ich habe die Nacht wenig geschlafen, dann mache ich einfach die Augen zu.
00:05:18: Und ich saß ein paar Tage später zu Hause und bin meine Seminaraufzeichnung durchgegangen.
00:05:22: Und ich hatte mir tatsächlich einen Satz während dieser Rede aufgeschrieben.
00:05:25: Und das war der Satz, würdest du jeden Vertrag unterschreiben, den du deinen Kunden vorlegst.
00:05:31: Und der hat in diesem Moment richtig gesessen.
00:05:33: weil ich diese Frage sehr schnell mit nein beantwortet habe.
00:05:37: Und als ich das für mich klar hatte, habe ich gedacht, na dann kann ich das ja in der Form nicht mehr weitermachen.
00:05:43: Für mich ist irgendwie eine Welt zusammengebrochen, weil Bankaufwand zu werden war, mein Kindheitstrauen, habe gesagt, na ja, okay, ich muss irgendwie eine andere Lösung finden, ich weiß nicht was, aber erstmal raus aus dem Vertrieb, das war für mich die Lösung.
00:05:54: Und ich saß dann eine Woche später, das war dann zwei Wochen vor Neujahrswechsel, Ende Büro in der Filiale und auf einmal klingelt das Telefon und ich schaue drauf der Vorstandsvorsitzender.
00:06:08: Weil ich gedacht, Christopher, das ist kein gutes Zeichen, wenn der Vorstand dich direkt anruft.
00:06:12: Bin dann im Kopf schon alles durchgegangen, habe ich irgendwas falsch gemacht in den letzten Wochen oder Monaten.
00:06:17: Und darum ging es nicht, die haben mir dann ein Jobangebot gemacht.
00:06:20: Ich habe mir so ein Jobangebot gemacht, dass Sie gerade einen Assistenten für den Vorstand suchen und meine Leistungen sind dort irgendwie aufgefallen und wir fusionieren jetzt auch demnächst und das darf begleitet werden.
00:06:29: Ich habe gedacht, okay, anscheinend einmal den Impulse reingegeben und jetzt wird er direkt erhöht.
00:06:35: und dann saß ich tatsächlich zwei Wochen später, Anfang des Jahrhunderts, dann schon im Vorstandsbereich.
00:06:41: Und um die Geschichte abzukürzen, ich habe dann tatsächlich sehr schnell gemerkt, dass weil ich noch näher an diesen Entscheidungsträgern rangewesen bin, dass es das nicht mehr ist, dass es der Weg nicht mehr ist, den ich langfristig gehen will.
00:06:56: Und somit habe ich die Entscheidung dann getroffen, Ende des Jahrzehntes zu kündigen.
00:07:01: Und kannst du dir das auch vielleicht vorstellen, dass umfeld auch die Mitarbeiter, also es konnte die Entscheidung, konnte keiner nachvollziehen.
00:07:09: haben mir viele probiert auszureden.
00:07:11: Ich war für mich aber sehr, sehr, sehr klar in der Entscheidung.
00:07:14: Ich glaube, da hätte passieren können, was es will.
00:07:16: Für mich war klar, dieser Weg geht für mich nicht mehr weiter.
00:07:19: Ja, das kann ich gut nachvollziehen.
00:07:21: Dann kommen so Äußerungen.
00:07:22: Bist du verrückt?
00:07:24: Ey, was machst du denn da?
00:07:25: Du hast doch einen sicheren Job.
00:07:28: Genau darum geht es ja ein bisschen Unsicherheit, etwas zu wagen, etwas anderes zu tun.
00:07:33: Bei mir ist diese Entscheidung in twohundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
00:07:57: Dann habe erst mal die nächste vermeintliche Sicherheit auch wieder gesucht in einem angestellten Verhältnis.
00:08:05: Der Speaker, der nämlich auf der Bühne stand Ende den Assistenten der Geschäftsführung besucht.
00:08:11: Ich gesagt habe genau das, was ich mache.
00:08:14: Und dann habe ich die Entscheidung nämlich getroffen und habe mich auf die Stelle beworben und bin dann nach Frankfurt nämlich gezogen.
00:08:22: Und das hat klar auch schon sehr, sehr viel Mut gekostet.
00:08:24: Ich hatte auch sehr viel Angst.
00:08:26: Das hat, glaube ich, auch einfach dazugehört, aber die Erfahrung, die ich einfach gemacht habe, dass wir häufig Angst vor Dingen haben, aber wenn wir mittendrin sind, auf einmal sich die Angst dann auch einfach auflöst.
00:08:37: Und so habe ich dann Ende neunzehn die Zelte abgebrochen und bin nach Frankfurt gezogen in das nächste angestellten Verhältnis.
00:08:43: Und die Selbstständigkeit war auch zu dem Zeitpunkt nie geplant.
00:08:48: Ich bin dann tatsächlich dort reingesteupert, weil Wir uns, wie wir beide uns so gut verstanden haben und sehr gut ergänzt haben, mein jetztiger Geschäftspartner ist, ich würde sagen sehr kreativ, sehr visionär, ich bin sehr strukturiert und sehr stark in der Umsetzung.
00:09:04: und genau diese Kombi hat dann relativ schnell dazu geführt, ein Jahr später, das war dann März, einundzwanzig, so gesagt haben, komm, wir gründen jetzt die erste Gesellschaft zusammen.
00:09:14: Und ich habe damals nicht gewusst, was das wirklich heißt, wir gründen die erste Gesellschaft zusammen.
00:09:18: Und dann saß ich nämlich beim Notar und hab das unterschrieben, war dann auf einmal, wie war ich, siebenundzwanzig, und war als Geschäftsführer einer GmbH.
00:09:26: Und ich werd den Moment nie vergessen, dass Ludger mein Geschäftspartner ein paar Tage später dann auf mich zugekommen ist und hat gesagt, Christian, wie geht's dir jetzt damit?
00:09:34: Ich gesagt, danke, also mir geht's gut, wie geht's dir?
00:09:37: Und dann so ne, ganz ehrlich, dass du jetzt das, worauf du jahrelang hingearbeitet hast, wie geht's dir?
00:09:43: Und da ist mir klar geworden, dass ich jahrelang etwas hinterher gelaufen bin.
00:09:47: Also die jüngste Führungskraft, Fachwirt, Betriebswirt, mit Mitte zwanzig im Vorstandsbereich, dann jetzt mit siebenundzwanzig Geschäftsführer, weil ich halt dachte, das macht mich glücklich.
00:09:57: Und in dem Moment habe ich verstanden, dass das nicht der Fall ist.
00:10:02: Und das war für mich damals mit die krasseste Erkenntnis, wo ich gedacht habe, okay, im Außen kann ich eigentlich nichts glücklich machen.
00:10:11: Und das war für mich dann auch im Rückblick die Begründung, warum ich.
00:10:15: wahrscheinlich die Dinge so gemacht habe, wie sie gemacht haben.
00:10:17: Ja, und dann war ich auf einmal selbstständig.
00:10:19: Und damit ging die Reise dann los.
00:10:21: Das ist wirklich eine Reise.
00:10:22: Das muss man einfach sagen.
00:10:23: Es ist eine Reise.
00:10:25: Bei mir war es relativ einfach.
00:10:26: Ich habe ein Menge Geld investiert und das habe ich dann abgezahlt über Jahre.
00:10:32: Aber es gab schon etwas.
00:10:33: Es gab einen Betrieb mit Automaten, mit dreißig Automaten.
00:10:36: Damit habe ich gestartet.
00:10:38: Aber bei dir war es ja ein bisschen anders.
00:10:39: Normalerweise ist ja der Weg der Selbstständigkeit durchaus ein steiniger.
00:10:44: braucht viele Versuche, es braucht viele Anläufe und bei dir waren es einige Anläufe und ich kenne ja die Zahl der Anläufe und drei davon sind etwas geworden.
00:10:55: Erzähl uns ein bisschen darüber über diesen Weg und den Mut, den man braucht als Selbstständiger, aber auch die Zuversicht.
00:11:03: Ja, also wir haben damals gestartet mit einem Geschäftsmodell, was es tatsächlich so in dieser Form nicht mehr gibt.
00:11:10: Und wenn wir jetzt heute mal schauen, wo stehen wir aus dieser damaligen Idee, aus dem Schritt, das mittlerweile ein Firmengruppe entstanden, aus elf Unternehmen.
00:11:22: Und ich spreche jetzt häufig mit Leuten, die sagen, Krass, Christian, krass, elf Unternehmen und wie das jetzt in der Zeit gewachsen ist.
00:11:28: Wo ich mir denke, wenn ich wieder an den punkt wäre wir würden vieles vieles vieles vieles vieles dann wahrscheinlich anders machen.
00:11:35: und ich glaube ich war am anfang sehr naiv und ich glaube diese naivität hat aber auch sehr geholfen einfach nicht alles zu hinterfragen und das ist jetzt auch das was ich immer wieder erlebe in der arbeit mit gründern.
00:11:49: die meisten gründer die haben haben eine Herausforderung damit, alles zu hinterfragen.
00:11:55: Ich habe das mal woanders gehört, wie soll das gehen, Behinderung.
00:11:59: Und ich glaube, das haben viele, weil sie immer alles hinterfragen, ja wie soll das gehen.
00:12:04: Wie soll das gehen?
00:12:04: Wie soll das gehen?
00:12:05: Wie soll das gehen?
00:12:06: Und darum einfach überhaupt nicht losgehen.
00:12:08: Und das war diese Naviivität damals einfach zu starten.
00:12:12: Und wir sind damals auch gestartet mit einem Geschäftsmodell.
00:12:15: Das erste Unternehmen hieß Concierge.
00:12:17: Das ist so entstanden, weil mein Geschäftspartner schon eine Gesellschaft hatte zum Thema steuerliche Gestaltung.
00:12:23: Viele Selbstständige und wir haben gesagt, Naja, Selbstständige machen sich häufig selbstständig, weil sie irgendwas gut können und irgendwann dann feststellen.
00:12:31: Ah, das ist ja gar nicht Selbstständigkeit.
00:12:32: Ich muss da noch viele Dinge darum machen, das Thema Buchhaltung, Steuern, Finanzen, IT, Datenschutz etc.
00:12:38: etc.
00:12:39: Wie wär's denn, wenn der Unternehmer ein Konzert bekommt?
00:12:42: Wenn der Unternehmer ein Konzert an die Seite bekommt, wo er alle Nehmentätigkeiten abgeben kann und damit er einfach mehr Freiraum hat.
00:12:48: Und damit haben wir damals gestartet, das hat am Anfang super funktioniert.
00:12:53: Ich glaube, wir haben innerhalb von zwei Monaten gleich sechsstelligen Umsatz gemacht.
00:12:58: Und da war ich dann voll hype.
00:12:59: Da hab ich gedacht, jetzt geht's hier richtig los.
00:13:01: Ich bin eigentlich schon der nächste Milliardär und wir machen bald Exit und hmhmhmhm.
00:13:07: Ja, nee, das war dann tatsächlich nicht so.
00:13:10: Also es kam dann tatsächlich Rückschlag, nach Rückschlag, nach Rückschlag, nach Rückschlag, nach Rückschlag, nach Rückschlag.
00:13:15: Und ich hab den einen Tag eine Studie wieder gelesen, sehr, sehr spannend, dass Unternehmen, die länger als zehn Jahre am Markt sind, neun von zehn nicht mehr das Geschäftsmodell von früher haben.
00:13:26: Und wenn wir jetzt mit Gründen dann nämlich arbeiten, wenn ich mit denen ins Gespräch gehe, dann bin ich deutlich entspannter, was das Geschäftsmodell angeht und bin einfach ein Fan davon, sehr, sehr, sehr schnell loszulaufen, überhaupt nicht auf die Perfektion zu achten, sondern einfach schauen, okay, was braucht denn wirklich gerade jetzt?
00:13:44: einfach der Markt?
00:13:46: Genau.
00:13:46: Und jetzt, Udo, darfst du mir noch mal sagen, habe ich die Frage überhaupt beantwortet oder was war genau?
00:13:50: Ich fand
00:13:50: alles gut.
00:13:53: Das ist alles gut.
00:13:54: Wir sprachen über die vielen Versuche, die vielen Unternehmen, die wir gemacht haben.
00:13:57: Aber das ist der Punkt und den will ich vielleicht an dieser Stelle nochmal zusammenfassen.
00:14:02: Wenn man das vielleicht mal vergleicht mit den Kampfsporten, nehmen wir mal, vielleicht kennt man Aikido und so, da kommt etwas auf dich zu und du musst die Kraft nutzen, die Kraft des Marktes, die Kraft der Kunden, um dein Ziel zu erreichen.
00:14:15: Also oft und das ist meine Erkenntnis, die ich habe aus den Jahren der Selbstständigkeit.
00:14:20: Wenn du ein starres Modell hast und sagst, nein, das geht nicht recht, das geht nicht recht, dann geht es schief.
00:14:27: Weil du nämlich den Markt nicht berücksichtigst, die Nachfrage berücksichtigst.
00:14:30: Und das ist ja warum viele Unternehmen, ja wir haben ein cooles Produkt, das machen wir seit Jahren so, das ist überhaupt kein Problem.
00:14:36: Ja, der Markt verändert sich.
00:14:38: Und auch die Anforderungen verändern sich.
00:14:40: Jetzt kommt zum Beispiel etwas dazu.
00:14:42: KI.
00:14:42: Und da sagen die Leute ja, das kenne ich, heißt keine Interesse.
00:14:45: Nein, heißt das nicht.
00:14:46: Das heißt künstliche Intelligenz.
00:14:47: Oder wie auch immer.
00:14:48: Und da muss ich meine Prozesse anpassen.
00:14:51: Da kann ich mich mehr so agieren, wie ich das vor Jahren gemacht habe.
00:14:54: Und das ist genau das, was vielleicht... Einige Gründer nicht berücksichtigen.
00:15:00: Das habe ich hier so und das muss ich machen und das habe ich auch meinem Steuerbrater so gesagt.
00:15:03: Ja, aber Anpassungen sind erfolgt und das ist wahrscheinlich auch deine Erfahrung, die du gemacht hast.
00:15:09: Sonst hättest du ja nicht so viele Unternehmen gegründet, oder?
00:15:12: Total, das ist so.
00:15:13: Also ich hatte da ein Ereignis, das ist jetzt bestimmt zwei oder drei Jahre her und das spiegelt das aus meiner Sicht immer wieder, was bei vielen Gründern einfach schiefläuft.
00:15:24: kam der Gründerin zu mir und sie meinte, Christian können wir mal sprechen, weil mir läuft es nicht.
00:15:27: Ich bin seit anderthalb Jahren selbstständig, aber irgendwie krieg die PS nicht auf die Straße.
00:15:31: Ich habe gesagt, okay, hol mich einfach mal ab, wo stehst du gerade?
00:15:34: Meinte, ja, ich arbeite jetzt mit einer großen, bekannten, renommierten Marketingagentur aus Köln zusammen.
00:15:39: Dann so, hm, okay, gut, das sind schon mal meistens die ersten Alarmzeichen.
00:15:43: Und das hast du dann mit dieser großen, bekannten, renommierten Marketingagentur schon gemacht.
00:15:48: Und hat sie mir davon erzählt, dass sie ihr Branding gemacht haben.
00:15:51: Die war dann zu einem Workshop da.
00:15:52: Natürlich war die komplette Marketingagentur dann vor Ort, um das alles zu erarbeiten.
00:15:57: Unternehmenswerte definiert, Mission, Vision, Look.
00:16:00: Schriftarten,
00:16:01: etc.,
00:16:02: etc.,
00:16:02: die haben eine Social Media Strategie aufgebaut.
00:16:05: Natürlich dann noch Puzzle Fieze arbeitete, die zum Branding gepasst haben.
00:16:09: Die haben eine riesige Webseite gebaut, aber nicht ein One-Pager, sondern eine riesige Corporate Page.
00:16:14: Die haben schon Funnel aufgebaut, eine Blockseite, alles CEO-optimiert.
00:16:18: Dann hat sie mir noch erzählt, Christian, jetzt haben wir auch eine Cafetour durch Deutschland geplant.
00:16:22: Also ich tingel jetzt durch Deutschland und stelle meinen Geschäftsmodell vor.
00:16:25: Ich dachte, es sieht alles professionell aus.
00:16:27: Was hast du dafür ausgegeben?
00:16:32: Ich dachte, okay, finde ich als Gründer sehr, sehr sportlich.
00:16:36: Wie viel Umsatz machst du denn aktuell?
00:16:38: Ja, das war das Problem Null.
00:16:40: Ich dachte, wenn du jetzt seit anderthalb Jahren selbstständig bist und Null-Euro-Umsatz machst, dann läuft da wahrscheinlich sowieso vom Grundsatz her schon irgendwas falsch.
00:16:48: Und ich hab's ja dann gefragt, was ist dein Geschäftsmittel?
00:16:52: Und dann beginnen ein fünftes minütiger Monolog.
00:16:55: Und ich bin mir sehr sicher, wir beide haben das nicht verstanden.
00:16:59: Das ist aus meiner Sicht, was die meisten Gründer am Anfang falsch machen.
00:17:03: Die machen die richtigen Dinge, aber zum falschen Zeitpunkt.
00:17:06: Und gerade dieses Thema Marketing.
00:17:08: Ich brauche ein Logo, ich brauche eine Webseite, ich brauche eine Visitenkarte mit einem kleinen QR-Code drauf, worüber man sich ein Erstgespräch buchen kann.
00:17:17: Das braucht man am Anfang nicht.
00:17:19: Und darum bin ich fest davon überzeugt, dass Unternehmensaufbau immer nach den gleichen Prinzipien erfolgt und dass ich am Anfang einfach erst mal meine Hausaufgaben machen muss, welches Problem löse ich überhaupt, welches Ergebnis bringe ich, für wen mache ich das Ganze und wie.
00:17:33: Und ich bin dann ein Freund davon, das Geschäftsmodell sehr schnell am Markt auszutesten, das was du gerade gesagt hast auch, weil viele verlieben sich in ihr Produkt.
00:17:42: Die schließen sich sechs, neun, zwölf Monate zu Hause ein und wollen das perfekte Produkt kreieren.
00:17:48: Und finden das natürlich auch irgendwann sehr, sehr cool.
00:17:50: Und dann irgendwann kommt der Punkt, da muss ich dann rausgehen und dann gehe ich auf einmal raus an den Markt und der Markt sagt, das totaler Mist, was du gemacht hast.
00:17:57: Wenn ich mich aber schon in mein Produkt verliebt habe, dann ist das einfach sehr, sehr schwierig.
00:18:02: Und deshalb kreiere ich sehr schnell Geschäftsmodelle, gehe damit sehr schnell raus, so mehr Feedback vom Markt ein.
00:18:09: Und wenn ich den Beweis habe, ich kann mit dem Geschäftsmodell Geld verdienen.
00:18:13: Dann kümmern wir uns irgendwann auch mal um Marketing-Themen, aber vorher gehe ich diese Themen tatsächlich nie an.
00:18:20: Christian, du sprichst mir voll aus dem Herzen.
00:18:22: Zwei Dinge kommen daraus.
00:18:23: Also das eine ist, viele Leute machen sich sehr viel Gedanken um ihr Produkt.
00:18:28: Weniger Gedanken um den Kunden, der es dann kaufen soll.
00:18:32: Und das ist die Ausgangsfrage.
00:18:33: Ich habe dafür für Gründer ein mein eigenes Business-Modellken, was entwickelt, das ein bisschen komplexer und aufwendiger ist.
00:18:40: Da sind so viele Fragen drin, die du dir als Gründer, als Selbstständiger erstmal beantworten musst.
00:18:45: Äh, nee, hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht.
00:18:47: Das auch noch?
00:18:48: Ob Gott es will.
00:18:49: Mach dir also erst mal Gedanken um den Markt, um deinen Kunden, nicht so sehr um das Produkt.
00:18:54: Und das Zweite ist, genau das, was du sagst, es gibt so viele Blender und Luftpumpen auf dem Markt, die dir versprechen, wir machen das.
00:19:01: und toll, du brauchst einen Pfanne, du brauchst ein Logo, du brauchst dieses, du brauchst Struktur und dann geht's los.
00:19:08: Und dann stellst du fest, ah, ich hab diese Facebook Ads gemacht, aber das läuft gar nicht so viel.
00:19:13: Na, ich weiß nicht, ob ich das jetzt machen sollte.
00:19:15: Du sagst die Agentur zu dir, also ich bitte dich nach zwei Monaten, was soll dabei rauskommen?
00:19:21: Du musst jetzt noch weiterbuchen, also du musst schon ein halbes Jahr machen und dann versängst du wieder zwei tausend, drei tausend, viertausend Euro und bis am Ende fast verzweifelt, weil es doch nichts bringt, aber es hat was gebracht.
00:19:33: Nämlich demjenigen, der dir das als Agentur angeboten hat, der hat es ganz viel gebracht.
00:19:38: Und diese Erfahrungen haben schon mehrere gemacht und ich habe für so ein Unternehmen gerade meine Zusammenarbeit beendet, die das so ähnlich gemacht haben.
00:19:46: Weißt du das große Feuerwerk?
00:19:47: und dann fällt der jetzt in sich zusammen und dann bleibt nur ein kleiner Aschehaufen über.
00:19:51: Und das ist das fürchterlichste.
00:19:53: Und deswegen genau das, was du sagst, das ist das Richtige.
00:19:57: Was würdest du dir denn wünschen hier gerade in Deutschland?
00:20:01: Welche Voraussetzungen brauchten wir, um gründern, um selbstständig mehr Mut zu machen?
00:20:07: Welchen Support könntest du dir vorstellen und wünschen?
00:20:11: Ja, also es kommt ja auf die Forderung, dass von der Politik eine Veränderung ausgehen sollte.
00:20:18: Ich glaube, darauf können wir sehr, sehr lange warten und du hast in deiner Am Anfang hattest du das Thema Verantwortung übernommen oder angesprochen und ich spreche aktuell mit ganz ganz vielen.
00:20:31: und dann kommt die Aussage, aktuell kann man nicht gründen, also aktuell ist ja Krise und auf gar keinen Fall und das ist ja eh alles so kompliziert und ich glaube gerade jetzt ist die richtige Zeit zum Gründen.
00:20:44: Ich glaube, wir stecken gerade einfach mitten in der Krise und wir sind aber gerade an einem sehr entscheidenden Wendepunkt.
00:20:51: Und in einigen Jahren werden wir genau auf diese aktuelle Zeit zurückschauen und wir entscheiden jetzt, glaube ich, in welche Richtung das gehen wird.
00:20:58: Ich habe vor ein paar Wochen eine Nachricht bekommen vom ehemaligen Arbeitskollegen noch aus der Bank, haben wir geschrieben, Christia, warum machst du das eigentlich alles?
00:21:05: Warum schießt du jeden Morgen auf?
00:21:07: Warum hilfst du Menschen dabei, in die Selbstständigkeit zu starten?
00:21:09: Unser Land ist doch verloren.
00:21:12: Du wirst dabei gar keinem helfen.
00:21:14: Und ich glaube, wenn wir mit der Einstellung ran gehen, dann werden wir wahrscheinlich recht behalten.
00:21:19: Und darum brauchen wir jetzt, glaube ich, gerade diese Verrückten, die Träumer, die Rebellen, die Menschen, die sagen, ich übernehme jetzt Verantwortung und ich gehe da einfach mutig wirklich rein.
00:21:32: Und klar, ich würde mir vieles wünschen.
00:21:34: von der Politik im Hinblick auf Bürokratie.
00:21:38: Ich glaube, jeder, der mal ein Unternehmen gegründet hat, der weiß, was das alles heißt und woran man denken muss, das ist eine Vollkatastrophe.
00:21:45: Und genau dabei begleiten wir dann ja natürlich auch die Gründer.
00:21:48: Das beginnt ja Gewerbeanmeldung steuerlicher Fassungsbogen.
00:21:51: Dann ist das auf einmal mit irgendwelchen Kammern, Transparenzregister.
00:21:55: Und dann habe ich ja noch nichts gemacht.
00:21:56: Ich habe noch keinen Euro verdient und habe eigentlich schon überhaupt keine Lust mehr.
00:22:01: Also ich glaube, es beginnt mit der Entscheidung zu sagen, ich habe einfach Bock drauf.
00:22:07: Ich habe eine gute Idee und ich will Menschen wirklich, wirklich, wirklich, wirklich weiterhelfen.
00:22:12: und dann vielleicht diese Naivität, die ich am Anfang oder ich glaube, die ganz, ganz viele Gründe am Anfang haben, einfach loszugehen und einfach den ersten Schritt zu machen und dann den nächsten und dann den nächsten und dann den nächsten.
00:22:24: und irgendwann schaut man auf einmal zurück und denkt sich, hey, wie ist denn das passiert?
00:22:29: Und genau das ist es, was du gerade ansprichst.
00:22:31: Für viele so Profane sagen, ja Mindset, Mindset, ich hör immer von Mindset.
00:22:35: Ja genau das ist es, es geht um Mindset.
00:22:37: Wir haben vorgespräche über ein Beispiel gesprochen, das ich gestern erlebt habe.
00:22:41: Ich will jetzt nicht nennen, um welchen bekannten Speaker es sich handelt, aber in einem Mindset.
00:22:46: Da geht es um einen Kurs, der jetzt stattfindet in Kürze.
00:22:51: Und die letzte Teilnehmung, die gefragt wurde, gesagt, ja, aber es ist ja Schnee draußen.
00:22:56: Das geht ja überhaupt nicht.
00:22:57: Und ich muss doch zurücktrinken können.
00:22:59: Und ich muss doch auf mich achten und sehen.
00:23:01: Und da ging mir durch den Kopf, nein, du wirst es nicht schaffen, du wirst es niemals schaffen.
00:23:06: Schnee ist etwas, mit dem wir alle rechnen müssen.
00:23:09: Die Frage ist nicht um Gottes willen, was passiert jetzt, sondern die Frage ist, wie?
00:23:15: Wie kann ich es überwenden?
00:23:16: Fahre ich jetzt mit dem Zug oder überliege ich mir irgendetwas anderes?
00:23:20: Wie komme ich da hin?
00:23:22: Also wenn ich jetzt daran denke, die Rettungsdienste, die können jetzt auch nicht sagen, also Leute, tut mir leid, Herzinfarkt, das ist jetzt ziemlich unpassend, weil wir haben Schnee draußen, das wisst ihr, ne?
00:23:31: Und genau darum geht es ja auch bei den Gründen, da zu sagen, ja, wie kann ich es überlegen?
00:23:37: Also ich glaube, das ist schon eine andere Möglichkeit, anders meinst du.
00:23:42: Ja,
00:23:42: total.
00:23:45: Ich kenne jemanden aus Wolfsburg, jetzt sind wir wieder in der Autostadt.
00:23:51: Das ist die Andrea Schneider und Andrea hat vor einigen Jahren eine Mehrjungfrauenschule mitten in Wolfsburg gegründet.
00:23:59: Und ich habe das gelesen vor, ich kenne sie jetzt knapp ein, zwei Jahre und habe das gelesen, hat mir gedacht, wie bescheuert.
00:24:05: Also wer gründet denn eine Mehrjungfrauenschule und dann noch in Wolfsburg?
00:24:10: Und ich habe die kennengelernt, wenn ich dann vor mir Und ich habe gesagt, Christian, ich werde jetzt ein paar Monaten die Merlympics in Wolfsburg ausrichten.
00:24:17: Das heißt, mehr Jungfrauen, mehr Männer von der ganzen Welt, Japan, USA, Thailand, China, Frankreich, Polen kommen nach Wolfsburg, um daran teilzunehmen.
00:24:25: Und ich werde dafür sorgen, dass Mermaiding weltweit eine anerkannte Sportart wird.
00:24:31: Und ich habe mich dann länger mit ihr unterhalten und habe mir gedacht, mit dir würde ich jede Firma gründen.
00:24:38: Und das ist das, was ich immer wieder erlebe, dass man sehr schnell erkennt und du hast gerade auch das Beispiel genannt.
00:24:45: Wir sagen immer, ja, Geschäftsmodell, Geschäftsmodell, Geschäftsmodell.
00:24:48: Klar, auch wichtig.
00:24:50: Am Ende des Tages steht und fällt aber jede erfolgreiche Gründung mit der Gründerperson.
00:24:57: Und das kann man immer sehr schnell einschätzen.
00:24:59: Wird das erfolgreich oder wird das nicht erfolgreich?
00:25:03: Und wenn jemand in Wolfsburg schafft, erfolgreich eine Mehrjungfrau in Schwule zu gründen, ich glaube, da kriegt man es mit fast jedem Geschäftsmodell
00:25:11: hin.
00:25:12: Sprichst manchmal von einer Geschäftsmodellvalidierung.
00:25:15: Ja.
00:25:16: Das ist sehr wichtig.
00:25:17: Was ist das?
00:25:18: Was steht dahinter?
00:25:19: Also nehmen wir mal jetzt dieses konkrete Beispiel, der Mehrjungfrau und sagen, hm hm hm, das wird mir schwierig.
00:25:25: Also ich habe Schwierigkeiten das nachzuvollziehen, aber du hast mit ihr gesprochen und oft ist es die Gründepersönlichkeit, wo du saßst.
00:25:32: Das kann gar nicht schiefgehen.
00:25:33: Was ist das Wichtigste für eine Geschäftsmodellvalidierung?
00:25:39: Also wenn wir uns anschauen, waren werden Angebote gekauft.
00:25:43: Jedes Angebot basiert immer auf einer konkreten Problemlösung und einem konkreten Ergebnis.
00:25:48: Und daran scheitern tatsächlich schon die meisten.
00:25:51: Weil Sie nicht beantworten können, welches konkrete Problem löse ich und welches konkrete Ergebnis bringe ich.
00:25:56: Und das sind aus meiner Sicht die ersten vier Fragen, die ich mir beantworten sollte, welches konkrete Problem löse ich, welches konkrete Ergebnis bringe ich, für wen mache ich das Ganze und wie mache ich das Ganze.
00:26:07: Das ist Step Nummer eins, den ich für mich klar beantworten soll, T. Und dann gehe ich los, nachdem ich mein Geschäftsmodell gebaut habe und teste das dann sehr, sehr schnell am Markt.
00:26:18: Also ich arbeite dann tatsächlich mit der Zielgruppe gemeinsam und hol mir Feedback ein.
00:26:24: Und das ist mit den Gründern immer wieder so, dass sie sagen, Christian, ich kann jetzt noch nicht rausgehen, das ist doch noch nicht perfekt.
00:26:29: Ich sage, ja genau, ich will es auch nicht perfekt haben, ich will es austesten.
00:26:33: Und dann arbeiten wir mit der Zielgruppe zusammen und man wird sich da ein blaues Auge holen.
00:26:37: Weil die Zielgruppe sagt, Mist, was du dir da ausgedacht hast.
00:26:40: Das ist Mist, das ist Mist, das auch, das funktioniert gar nicht so, aber das eine, das ist echt großartig.
00:26:46: Und genau das Feedback will ich haben.
00:26:48: Das kostenlose Unternehmensberatung und dann von den Menschen, die am Ende ja sogar mein Angebot kaufen.
00:26:54: Und genau das Angebot, das Feedback, das arbeite ich dann nämlich in mein Angebot, dann nämlich ein, optimiere das und führe das zur Marktreife.
00:27:03: Also jetzt sehr einfach runtergebrochen.
00:27:05: Aber das ist tatsächlich der Prozess, den ich mit jedem Gründer durchlaufe.
00:27:09: Und dort entstehen dann die spannendsten Dinge.
00:27:11: Hatte jetzt vor ein paar Monaten jemand begleitet, die haben eine Ausbildungsmanagement Software.
00:27:16: Wollten die ins Leben rufen, weil die sagen Thema IHK, Rahmenlehrpläne, steigt ja sowieso keiner durch mit den Feinen und Grobziehern etc.
00:27:24: Und wir schaffen eine Plattform, wie das Ganze übersetzt wird, auch mit einem Gaming-Charakter, das das für den Auszubildenden dann auch einfach schön ist, dort dann zu lernen, mit Lernkontrollen etc.
00:27:34: So eine echt coole Idee.
00:27:36: Und das haben wir auch gemacht, wir haben das dann ausgetestet mit der Zielgruppe.
00:27:39: Und dann kam auf einmal raus, dass das viele gut finden, aber viele auch gerne das Thema dieser Ausbildungsorganisation komplett auslagern wollen.
00:27:51: Und dann haben wir uns zusammengesetzt und diskutiert, okay, was wollen wir machen?
00:27:55: Halten wir jetzt weiter an diesem Thema der Ausbildungsmanagement Software fest, um oder?
00:28:00: ändern wir jetzt unser Geschäftsmodell im Hinblick auf die Nachfrage, die jetzt gerade da ist, dass wir wie eine externe auszubildenden Abteilung dann nämlich werden.
00:28:11: Ich habe gestern tatsächlich erst mit der Gründerin wieder gesprochen und damals ist auch die Entscheidung gefallen.
00:28:18: Darauf wird der Fokus gelegt, um am Anfang jetzt Umsatz zu generieren und im Hintergrund wird jetzt mit den Einnahmen weiter diese Ausbildungsmanagement Software dann gemacht.
00:28:27: Und da darf man, glaube ich, einfach sehr stark schauen, was will der Mark?
00:28:31: und darauf reagiere ich dann auch immer entsprechend.
00:28:33: Ich stelle immer wieder fest, dass Selbstständige oder Menschen, die in die Selbstständigkeit gehen wollen, teils überfordert sind, was das Wissen angeht.
00:28:41: Wissen ist halt eigentlich nicht mehr der Engpass, aber viele, viele Dinge sind zu berücksichtigt und man sagt, ah ja, ich weiß gar nicht, wo muss ich denn, ah, IHK, kommt man gar nicht drauf.
00:28:51: Du hast ein Buch darüber geschrieben, du hast ja ein Buch geschrieben, wo es auch um die Selbstständigkeit, erzähle uns mal ein bisschen darüber, welche wichtigen Dinge wir danach lesen können.
00:29:00: Yes, das Buch heißt Deine Vision verdient Erfolg.
00:29:04: und da geht es um Finn Lehmann.
00:29:06: und Finn Lehmann hat, wenn man von außen drauf schaut, alles guten Job, gutes Einkommen, Familie, Freunde, alles da, also eigentlich könnte er glücklich sein.
00:29:15: Doch ihm ist immer so eine Stimme, die ihm die Frage stellt, war das eigentlich alles oder hält das Leben vielleicht noch mehr für mich bereit?
00:29:22: Und er traut sich dann tatsächlich irgendwann diesen Weg in die Selbstständigkeit zu gehen.
00:29:27: hat einen extrem Widerstand aus seinem Umfeld und geht in die Selbstständigkeit.
00:29:32: Und er lebt auf einmal.
00:29:33: Selbstständigkeit ist ja ganz anders, als ich mir das vorgestellt habe.
00:29:36: Und es kommen ganz, ganz viele Rückschläge, viele Herausforderungen, mit denen er zu kämpfen hat.
00:29:41: Und auf einmal lernt er dann auch ein neues Umfeld kennen.
00:29:44: und dieser Punkt kommt, dass er irgendwann zurück schaut und denkt, ich bin jetzt erfolgreich, aber Erfolg sieht ja ganz, ganz anders aus, als ich mir das damals eigentlich vorgestellt habe.
00:29:55: Und als ich das Buch rausgebracht habe, bis jetzt knapp über ein Jahr her, hatte ich ein Zeitungsinterview und die Journalistin hat mich gefragt, Christian soll sich jeder selbstständig machen.
00:30:03: Ich habe gesagt, auf gar keinen Fall.
00:30:05: Also sollte sich im Leben nicht jeder selbstständig machen.
00:30:09: Und ich habe die Geschichte von meinem großen Bruder erzählt.
00:30:11: Ein großer Bruder Matthias, mit dem war ich im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im.
00:30:26: Na gut, auf geht's, was hündet dich?
00:30:27: Ich bin dreißig, also ich gehe ja bald in Rente.
00:30:28: Paar Jahre hast du dann ja doch noch.
00:30:30: Und wir haben dann gegoogelt und tatsächlich genau an dem Tag war Tag der offenen Tür Polizei Hannover.
00:30:36: Wir haben uns ins Auto gesetzt und sind dort hingefahren.
00:30:38: Und ich bin mir sehr sicher, an dem Tag hat er schon die Entscheidung getroffen, dass er bei einem großen Unternehmen in Wolfsburg aufhören wird, um zur Polizei zu gehen.
00:30:47: Das ist dann zur Polizei nach Hamburg gegangen, arbeitet da mittlerweile seit sieben Jahren.
00:30:51: Ich habe heute Morgen noch mit ihm geschrieben.
00:30:54: Polizei ist nämlich ready für den Schnee, der da kommen könnte.
00:30:59: Und ich glaube, er ist mit einer der glücklichsten Menschen, die ich kenne, weil er diese Entscheidung getroffen hat.
00:31:04: Und ich glaube, darum geht es am Ende des Tages.
00:31:07: Es geht nicht darum, dass sich jeder selbstständig macht.
00:31:08: Es geht darum, dass jeder Verantwortung übernimmt für sich und sein Leben und einfach die Entscheidung trifft, wo er sagt, okay, genau das ist der Weg, den ich gehen will.
00:31:17: Und genau darum geht es auch in den Buch.
00:31:20: Es geht um das Thema der Selbstständigkeit, kann aus meiner Sicht aber jeder lesend der Verantwortung für sich und sein Leben übernehmen
00:31:27: möchte.
00:31:29: Eins der wichtigsten Themen, und das ist ja auch das, was dich immer wieder bewegt, ist die Vision, die man hat.
00:31:35: Also das Bild der Zukunft.
00:31:37: Wie kann es werden?
00:31:39: Was soll es mal geben?
00:31:41: Wo sehe ich mich in fünf Jahren, in zwei Jahren, in zehn Jahren oder ähnliches?
00:31:45: Und die erfolgreichsten Menschen, die wir kennen, sind Visionäre.
00:31:49: Dazu gehört... Auch umstritten Personen wie Elon Musk oder andere Menschen, die sehr, sehr bekannt sind, die haben einfach ein Bild vor Augen.
00:31:59: Eine Vision, wo es hinsteuern soll.
00:32:01: Was ist so deine Vision, wenn du in dem Zeitraum für die nächsten fünf Jahren so denkst, was könntest du dir davor stellen?
00:32:09: Was ist dein Zukunftsbild?
00:32:12: Ja, also der Satz Deutschland wird gründerlang.
00:32:15: beschreibt es sehr gut.
00:32:17: Und wenn wir jetzt mal fünf oder zehn Jahre weitergehen, dann würde ich den Satz gerne anders definieren, nicht Deutschland wird Gründerland, sondern Deutschland ist Gründerland.
00:32:26: Ich merke das immer noch, dass Gründer selbstständige Unternehmer häufig ein... nicht das beste Bild in der Gesellschaft haben.
00:32:35: und ich glaube auch da darf einfach ein Wandel her, dass Selbstständige und Unternehmer deutlich mehr Respekt auch gegenüber gebracht wird, was sie wirklich auch jeden Tag leisten, was sie für die Gesellschaft leisten.
00:32:48: und da möchte ich auch einen großen Teil zu beitragen, viele Menschen dazu ermutigen, diesen Schritt zu gehen in die Selbstständigkeit, aber auch Selbstständigkeit und Unternehmer so darzustellen, wie sie wirklich sind, weil das sind nicht die Dierigen, die immer nach mehr Profit geiern und eigentlich nur die Kunden ausnehmen wollen, sondern die leisten ganz, ganz, ganz viel für die Gesellschaft und ich glaube, wir merken es aktuell.
00:33:14: Wenn es weniger Selbstständige gibt, wenn es weniger Unternehmer gibt, was das für die ganze Gesellschaft auch bedeutet.
00:33:22: Und da würde ich gerne, wenn wir in fünf, wenn wir in zehn Jahren weiter sind und dann das nächste Interview dann auch führen, dass sich da auch ein gesellschaftlicher Wandel ergeben hat.
00:33:31: Naja, das ist ja, also Unternehmer sind nicht die Abzocker, das sind die Problemlöser.
00:33:36: Wir alle haben ein Problem der Herausforderung und da gibt es jemanden, der bietet eine Lösung dafür an.
00:33:41: Wie cool ist das denn?
00:33:42: Das ist ja wunderbar.
00:33:43: Ich will noch mal auf eins zurückkommen.
00:33:45: Wenn Menschen denken, ich würde gerne einen wichtigen Schritt dazu.
00:33:50: Es gibt ja eine Veranstaltung im März, die du zusammen mit deinem Kollegen Ludger Quandt, der ja auch schon im Interview bei mir war.
00:33:57: Also die bekanntesten Leuten waren natürlich schon hier im Interview.
00:34:01: Erzähl doch mal ein bisschen darüber.
00:34:03: für diejenigen, die sagen, mal wird das kennenlernen und gibt es da vielleicht irgendwas?
00:34:09: Was bietet ihr da an für die Leute, die sagen, mein Herz schlägt für die Selbstständigkeit?
00:34:15: Yes, also am fünften März veranstalten wir das Gründerevent und ich wurde vor ein paar Wochen angesprochen.
00:34:23: Es ist ja der mega unkreative Name, der hat gesagt, nee, da schlägt tatsächlich mehr dahinter.
00:34:29: Eines auf dem ersten Blick vielleicht zu scheinen Markt.
00:34:32: Aus meiner Sicht ist es das einzige Gründerevent, was man braucht, wenn man in die Selbstständigkeit startet.
00:34:37: Das Marketing-Team hat mir nur wieder gespiegelt, der Titel ist so lang, darum ist es dann das Gründerevent geworden.
00:34:43: Ich habe mir damals die Frage gestellt, wir machen das jetzt im März zum dritten Mal.
00:34:47: vor knapp eineinhalb Jahren haben wir das ins Leben gerufen.
00:34:50: Ich habe mich freistellt, wenn ich noch mal in die Selbstständigkeit starten würde, was bräuchte ich?
00:34:54: Und was hilft mir wirklich, wirklich weiter?
00:34:57: Und so ist dieses Event dann entstanden.
00:34:59: Das ist sehr praxisorientiert.
00:35:01: Wir arbeiten am Geschäftsmodell.
00:35:03: Wir gehen in das Thema der Positionierung rein.
00:35:05: Wir gehen in das Thema der Markenbotschaft rein.
00:35:07: Wie gewinne ich wirklich Kunden?
00:35:09: Wie schaffe ich es, mich am Markt auch abzugrenzen?
00:35:11: Wir gehen in das Thema Branding auch rein.
00:35:15: Es wird ein Steuerberater vor Ort sein.
00:35:17: Wir gehen in die Themen rein.
00:35:18: Was ist die passende Gesellschaftsform?
00:35:21: Wie funktioniert das eigentlich mit der Buchhaltung?
00:35:23: Was hat das mit GOBD auf sich?
00:35:26: Darf ich reingeben?
00:35:28: Wir sprechen über das Thema der Versicherung.
00:35:30: Wir sprechen über das Thema der Gründerpersönlichkeit.
00:35:33: Welche Persönlichkeit bin ich denn überhaupt?
00:35:34: Bin ich der, der sehr, sehr lange an meinem Plan arbeitet und eigentlich nie rausgeht?
00:35:39: Oder bin ich der, der rausgeht und überhaupt keinen Plan hat?
00:35:42: Auch darüber sprechen wir.
00:35:43: Und das aus meiner Sicht, dass man am Ende des Tages für sich einen konkreten Plan hat, dass man weiß, okay, welches Geschäftsmodell habe ich denn eigentlich?
00:35:51: Wie können meine künftigen Marketing- und Vertriebskanäle aussehen?
00:35:54: und einen klaren Planer, dass ich weiß, welche Schritte gehe ich danach?
00:35:58: Wir haben immer so knapp hundertfünfzig Menschen vor Ort, also auch noch eine tolle Netzwerkmöglichkeit.
00:36:04: Und das erlebe ich sowieso immer wieder bei den Menschen, mit denen wir auch zusammenarbeiten.
00:36:09: Viele kommen zu uns oder kommen auch genau zu den Events, weil die sagen, ich will Marketing lernen, ich will Vertrieb lernen, ich will wissen, wie das mit den steuerlichen Themen geht.
00:36:17: Und ja, das ist auch wichtig.
00:36:19: Rückblickend sagen die meisten, ist denn das, was mir am meisten geholfen hat, dieser mentale Support ist Menschen jetzt in meinem Umfeld zu haben, die einen ähnlichen Weg auch gehen und die das einfach sehr, sehr gut nachvollziehen können, wenn ich irgendwie mal zehn Absagen bekommen habe von potentiellen Kunden und die Person gegenüber kann das nachvollziehen.
00:36:40: und unterstützt mich dann einfach wieder dabei genau weiter zu gehen und das aus meiner Sicht immer das wertvollste bei diesen Events oder in der Zusammenarbeit sind vor allem die Kontakte und die gleichgesinnten Menschen.
00:36:51: Und das machen wir den Tag, da freue ich mich schon wieder sehr
00:36:54: darauf.
00:36:54: Also eine coole Möglichkeit.
00:36:56: Zum Abschluss vielleicht, wenn die Menschen sagen, ich möchte gerne mal überlegen, welche zwei, drei Tipps kannst du denen mitgeben, die gerade am Scheideweg stehen und sagen, na ja, raus aus der Abhängigkeit, in die Selbstständigkeit.
00:37:12: Worauf sollte man im ehesten achten?
00:37:14: Was sind die besten Tipps und Hexen?
00:37:18: Was sind die besten Tipps und Hecks?
00:37:19: Also ich glaube wir haben jetzt viel schon über das Thema Mindset auch gesprochen.
00:37:24: Darum würde ich das bewusst jetzt einfach mal ausklammern, sondern wenn man jetzt die Entscheidung für sich getroffen hat, okay, ich gehe jetzt den Weg in die Selbstständigkeit.
00:37:32: Was ich machen würde, ich würde auf jeden Fall die Perfektion beiseite legen.
00:37:35: Wir haben über das Thema Geschäftsmodell schon gesprochen.
00:37:37: Wie baue ich schnell ein Geschäftsmodell auf?
00:37:39: Das wäre Punkt Nummer eins, Geschäftsmodell aufbauen und einfach das schnellstmöglich testen.
00:37:44: Das wäre Thema Nummer eins.
00:37:46: Thema Nummer zwei, was ich auf jeden Fall machen würde, ist dann das Thema der Positionierung.
00:37:51: Also wie schaffe ich es mich tatsächlich vom Markt auch abzuheben?
00:37:55: Weil viele draußen machen einfach Floskelmarketing, die erzählen alle das Gleiche und wundern sich, warum sie in sich nicht von den anderen abheben.
00:38:04: Also wie schaffe ich das, zum Beispiel auch innerhalb meiner Branche ein Switch hinzukriegen, dass ich anders wahrgenommen werde?
00:38:11: Bei Konziert, was wir machen, wir sind am Ende eine digitale Gründerberatung.
00:38:15: Aber digitale Gründerberatung, es gibt Zehntausende digitale Gründerberatung da draußen.
00:38:20: Wenn ich das in den Markt rufe, werde ich einfach nicht wahrgenommen.
00:38:23: Wenn ich aber in den Markt rufe... Deutschland wird Gründerland.
00:38:26: Wir sorgen dafür, dass sich unsere Gesellschaft auch verändert.
00:38:30: Dann ist das eine Botschaft, die Menschen cool finden.
00:38:32: Dann ist das eine Botschaft, die sich abhebt von vielen, vielen anderen und warum Menschen mit uns zusammenarbeiten.
00:38:38: Wird so oft angesprochen meinte, Christian, ich will Teil von Deutschland für Gründerland werden.
00:38:41: Ja, großartig.
00:38:42: Wenn ihr sagen würde, wir sind eine digitale Gründerberatung, dann wird es wahrscheinlich sehr, sehr schwierig.
00:38:47: Also ich darf verstehen, dass ich die Wahrheit im Kopf meiner Kunden kreiere.
00:38:51: Und das darf einfach in die Positionierung mit einfließen.
00:38:54: Und der dritte Punkt wäre dann aus meiner Sicht Fertrieb vor Betrieb.
00:39:00: Das unterschätzen viele, daran scheitern aus meiner Sicht die meisten.
00:39:05: Deutschland, Deutschland ist jetzt nicht so das Verkäuferland.
00:39:07: in den USA, ist das ein bisschen anders.
00:39:08: Da werden Verkäufer gefeiert wie Rockstars.
00:39:10: Hier in Deutschland ist man immer so kurz vorm Schwerkriminellen.
00:39:13: Und darum darf ich einfach überzeugt sein, davon von dem, was ich tue.
00:39:17: Und ich glaube, viele haben eine falsche Wahrnehmung oder Vorstellung einfach vom Thema verkaufen.
00:39:21: Weil es ja nicht, ich quatsche dir irgendwas auf, sondern ich kann wirklich dein Problem lösen und kann dir dann auch nämlich helfen.
00:39:27: Und Vertrieb sollte am Anfang an oberster Stelle auch einfach stehen.
00:39:31: Pferdrieb, Pferdrieb, Pferdrieb, Pferdrieb.
00:39:34: Und wenn ich dann Kunden gewonnen habe, kann ich mich immer noch darum kümmern, wie ich dann das Ganze auch abarbeite.
00:39:40: Und das werden so mit die drei Dinger am Anfang, wo drauf ich achten würde.
00:39:44: Und ich glaube, dann ist man auf einem sehr, sehr guten
00:39:46: Weg.
00:39:52: Vertrieb vor Betrieb.
00:39:54: Was könnte es besser sein, als Deutschland zum Gründerland zu machen?
00:39:57: Ich danke dir sehr für deine wunderbaren Gedanken und Inspiration, die du uns gegeben hast.
00:40:03: Vielen, vielen Dank.
00:40:06: Erfolg braucht Verantwortung.
00:40:08: Der
00:40:09: Podcast
00:40:09: von und mit Udo Gast.
00:40:12: Für Unterstützung und Beratung kontaktieren Sie Udo Gast.
00:40:15: Die Kontaktdaten finden Sie in den Shownauts.
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