Prof. Ingomar Kelbassa – Wie aus Forschung wirtschaftliche Innovation wird

Shownotes

Deutschland hat hervorragende Forschung, starke Ingenieurkompetenz und kluge Köpfe. Doch warum schaffen es so viele Ideen nicht vom Labor in die industrielle Anwendung? In dieser Folge von „Erfolg braucht Verantwortung“ spreche ich mit Prof. Dr.-Ing. Ingomar Kelbassa, Leiter des Fraunhofer IAPT, über das deutsche Innovationsproblem. Es geht um das „Tal des Todes“ zwischen wissenschaftlicher Machbarkeit und wirtschaftlicher Serienproduktion, fehlendes Risikokapital, lähmende Regulierung und eine Fehlerkultur, die Scheitern noch immer zu oft bestraft. Prof. Kelbassa zeigt, welche Chancen in 3D-Druck, KI, Robotik, klimaneutraler Produktion und neuen Energiesystemen liegen. Gleichzeitig fordert er mehr Geschwindigkeit, mehr Mut und einen echten Schulterschluss zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik. Eine Folge über die Zukunft von „Made in Germany“ – und über die entscheidende Frage, wie Deutschland wieder vom Bedenkenträger zum Macher wird.

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00:00:03: Erfolgsverantwortung.

00:00:06: der Podcast von und mit

00:00:08: Udo

00:00:09: Gast.

00:00:10: Podcast Folge dreihunderteins, Professor Dr.

00:00:14: Ingmar Kielbaser die aus Forschung wirtschaftliche Innovationen wird.

00:00:19: Ja Deutschland hat hervorragende Forschungen starke Ingenieurkompetenz und kluge Köpfe.

00:00:24: doch warum schaffen es so viele Ideen nicht vom Labor in die industrielle Anwendung?

00:00:30: In dieser Folge von Erfolg braucht Verantwortungsspräche mit Prof.

00:00:34: Ingmar Kielbasa, Leiter des Fraunhofer Instituts IRPT über das deutsche Innovationsproblem.

00:00:43: Es geht um das Tal des Todes zwischen wissenschaftlicher Machbarkeit und wirtschaftlicher Serienproduktionen.

00:00:50: Es gibt um fehlendes Risikopapital lebende Regulierung und eine Fehlerkultur in Deutschland die scheitern immer noch zu oft bestraft.

00:01:00: Professor Kelbasa zeigt welche Chancen beispielsweise im Dreidurchdruck, KI, Robotik klimaneutraler Produktion und neuen Energiesystem liegen.

00:01:10: Gleichzeitig fordert er mehr Geschwindigkeit, mehr Mut und einen echten Schulterschluss zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik damit Made in Germany wieder zu einer echten Qualitätsmarke

00:01:22: wird.

00:01:26: Erfolg braucht

00:01:27: Verantwortung.

00:01:28: Noch

00:01:28: mehr bedarf es kompetente Begleitungen

00:01:31: auf

00:01:31: dem Weg zum Erfolg.

00:01:33: Weise Unternehmer holen sich Rat von denen, die den Weg schon gegangen sind und die Abkürzungen kennen.

00:01:40: Die Kontaktadresse von Ulu-Gast

00:01:42: finden Sie direkt in den Show

00:01:43: Notes.

00:01:45: Herzlich willkommen wieder einmal zu einer neuen Folge von Erfolgsverantwortung!

00:01:51: Ja und Deutschland braucht mehr als Verantwortung, Deutschland braucht glaube ich ein bisschen mehr Innovation wenn wir uns das so betrachten.

00:02:02: Erinnere mich an die Zeit, wo Made in Germany ein Markel war.

00:02:06: Nach dem Zweiten Weltkrieg war das ein Markel, dass man gesagt hat, aha wir wollen dir zeigen alles was aus Deutschland kommt, das kommt eben heils aus Deutschland!

00:02:14: Dann hat sich das ein bisschen gewandelt und dann wurde es eher zu einem Markenzeichen, das man gesagt hatte ach des ist ja cool, das ist in Deutschland gemacht.

00:02:23: Ja aber mittlerweile frage ich mich sind wir immer noch Nummer eins oder sind wir nicht nur meins.

00:02:30: Ich begrüße ganz herzlich Prof.

00:02:33: Dr.

00:02:34: Ingmar Kölbasa aus Hamburg, Leiter des Fraunhofer Instituts.

00:02:39: Herzlich willkommen!

00:02:41: Vielen Dank Herr Gast.

00:02:42: Danke ich bin froh und für mich geehrt da zu sein.

00:02:46: Na das kann man nicht so sagen.

00:02:48: Nein ich gehehe es auf meiner Seite.

00:02:50: allerdings werden jetzt viele Zuhörer sagen Frauenhofer, Frauenhover, Frauenhofers habe ich schon mal gehört.

00:02:55: was war das nochmal?

00:02:57: vielleicht nehmen sie uns mal einen Moment mit und sagen Frauenhofer-Institut, das ist es.

00:03:02: Also vielleicht räume ich mal direkt auf mit einem Fehlerannahme.

00:03:08: Es gibt nicht das Fraunhofer Instituts sondern deutschlandweit Sechsensebzig und die sind alle aufgestellt zu einem bestimmten Thema, zu einer bestimmten Technologie.

00:03:21: Wir in Hamburg haben das Frauenhoferinstitut für additive Produktionstechnologie also drei.

00:03:26: D-Druck Gesellschaft mit allen seventy-sechsen Instituten hat so ein jährliches operatives Budget in Haushalt von ca.

00:03:37: drei Komma sechs Milliarden Euro und im Moment um die fümmen dreißig tausend Mitarbeitende.

00:03:44: das mal zur Größenordnung des weltweit tatsächlich die größte Vereinigung, Gesellschaft zu angewandten Forschung Und was jeder eigentlich nutzt.

00:03:54: im täglichen Leben sind auch Fraunhoferdukte oder Innovation Dasjenige oder das Produkt, was wahrscheinlich am meisten nutzen von den Menschen jeder Otto-Normal Bürger, Bürgerinnen ist mit Sicherheit MP drei und MP vier.

00:04:12: Und alle folgenden Formate die auf jedem Handy, auf jedes Cellphone zu finden sind zum Thema Musikkompressionen Videokompression.

00:04:24: Eine Erfindung, ein Produkt eine Innovation von Vornhof.

00:04:27: Es

00:04:27: ist ja meine große Herausforderung die Forschung und die Ideen die man hat zu transformieren in einen wirtschaftlichen Prozess.

00:04:36: Das heißt MP drei, da war es wahrscheinlich einfach Es gab ein Bedürfnis haben gesagt oh Wir möchten mal die Daten Die Audiodaten so klein wie möglich haben dass wir sie transportieren können.

00:04:48: Da gab es großen bedarf und manchmal ist das aber glaube ich etwas anders.

00:04:52: es entstehen große Ideen.

00:04:53: Und dann ist die Frage kriegt man das hin um das wirtschaftlich umzusetzen?

00:04:58: Ja Genau da setzt frauenhofer ja letztendlich an.

00:05:03: Also Frauenhofer ist jetzt nicht die Gesellschaft, wo insbesondere Grundlagenforschung betrieben wird.

00:05:11: Sondern wirklich angewandte Forschung und dieses Tal des Todes zwischen gezeigter Machbarkeit im Labor hin zu letztendlich Serientechnologischer Anwendungen in einer Serientroduktion zur Wertschöpfung.

00:05:32: Das ist genau der Arbeitspunkt, der Bereich wo sich Frauenhoferhalt drum kümmert das Ganze zu überführen.

00:05:38: Sie sagen zu transferieren, zu transformieren von dem Labor Maßstab.

00:05:45: Normalerweise gezeigt an einer Universität oder einem Max-Blanck-Institut Leidnitz Helmholtz gibt es genügend Beispiele in Deutschland.

00:05:53: hinzu eine Nutzung entweder durch die Lokale vor Ort vorhandene Industrie, das können kleine mittelständische Unternehmungen sein oder aber auch Global Player Großunternehmen.

00:06:07: Vorweg natürlich in Deutschland deutsche Unternehnung die dann letztendlich auch ihre Wertschöpfung durch Produktion In Deutschland haben und auch hier fleißig ihre Steuern zahlen.

00:06:19: Dafür ist Frauenhofer prioritär gedacht.

00:06:22: Und wir reden immer In sogenannten Technologie-Reifengraden, das ist so ein bisschen angelehnt oder übernommen von der NASA in den sechziger Jahren.

00:06:33: Also der amerikanischen Raumfahrtbehörde.

00:06:37: man sagt im TAL also Technology Readiness Level eins bis drei ist so Grundlagenforschung bis es halt im Labor Maßstab gezeigt ist.

00:06:45: und ab sieben sieben acht neun wäre dann tatsächlich die Industrialisierung Neun wäre dann tatsächlich Serienfertigung.

00:06:54: Und genau dieses Tal des Todes dazwischen von der gezeigten Machbarkeit TRL-III bis zu TRL VI, das ist genau der Home Turf und das Spielfeld von Frauenhofer.

00:07:09: etwas eben von der rein Invention zu überführen in eine marktfähige Innovation.

00:07:17: Das am meisten oder insbesondere halt mit wirtschaftlichen Kooperationspartnern.

00:07:23: Also letztendlich ist auch nicht Fraunhofer der Innovator, sondern unser Kunde.

00:07:28: Wir sind nur der ermöglicher der technologische Key Enabler für den Kunden und das Unternehmen.

00:07:35: Und als Ermögliche haben Sie die besten Voraussetzungen weil sie Maschinenbau studiert?

00:07:40: Sie kennen die Praxis, Sie wissen um die Hürden, die man hat wenn man so ein industrielles Produkt nach vorne bringen will.

00:07:48: Das ist schon, glaube ich sehr wichtig.

00:07:51: Was glauben Sie?

00:07:52: Oder wann haben sie das erste Mal erlebt, dass so ein Produkt erfolgreich transformiert wurde von der Idee in den Produktionsprozess zum Kunden hin?

00:08:05: Das

00:08:05: erste Mal in meinem Berufsleben meinen Sie ja gar nicht.

00:08:07: Ja!

00:08:12: Ich glaub es war so Mitte der zweitausender Jahre wo wir Am Fraunhofer ILT, wo ich anfangs tätig war in Aachen erste Reparaturanwendung.

00:08:23: Erste Neubau-Teilfertigung von Triebwerks und Turbinenkomponenten für deutsche Firmen gemacht haben.

00:08:34: Ich glaube die kann man auch nennen.

00:08:36: Das ist auch damals durch die Presse gegangen, es publiziert zum einen was stationäre Gasturbinen angeht.

00:08:41: Die Firma Siemens das wäre jetzt Siemens Energy Also fliegende Gas-Turbinen, letztendlich Strahltriebwerke.

00:08:49: Das war die Firma Rolls Royce Deutschland und das haben sie halt auch in ihren Fertigungen sowohl in Berlin was Siemens angeht als auch Rolls Räuschen Oberursel umgesetzt.

00:09:03: Und dann habe ich's halt gesehen von der wirtschaftlichen industriellen Seite also die sechs Jahre bei Siemens war selber auch bei der Siemens Energy Und da haben wir halt nicht nur eine Komponente nachher durch drei D-Druck hergestellt.

00:09:18: Er möglichst auch durch Frauenhofer, durch die Expertise on Knowledge und Knowhow bei Frauenhofern sondern wir haben halt selbst intern X viele Komponenten validiert, die wir dann auch wirtschaftlich erfolgreich für die Siemens Energy industrialisiert haben.

00:09:39: also ich kenne es von beiden Seiten Und deshalb macht das auch so viel Spaß, weil am Ende des Tages hat man nicht nur ein Paper.

00:09:46: Also wir machen keine Forschung oder Entwicklung für die Bibliothek sondern letztendlich für die Produktion und damit die Wertschöpfung und das insbesondere für Deutschland und in Deutschland.

00:09:58: Aber ich gebe Ihnen recht, sondern der Markenkern Made In Germany wird natürlich gerade im klassischen Industrien wie dem Automobilbau in Deutschland den Werkzeug- und Formenbau Werkzeugmaschinenbau im moment natürlich extrem heraus gefordert.

00:10:14: also sie sagten ja zurecht made in germany war anfangs ein markl weil man wollte ja minderwertige qualität dadurch Ja kennzeichnen was etwas aus made-in-west Germany war ja im grunde genommen von minderwertiger Qualität und das haben wir In diesem land ja relativ gut geschafft genau daraus eine brand zu machen einen Eine Kennzeichnung von extrem hoher Qualität.

00:10:41: und das fehlt uns in Deutschland, dass wir da uns quasi neu erfinden.

00:10:46: Neu denken, neu auch Geschäftsmodelle uns überlegen.

00:10:50: Und da ist halt die große Herausforderung in der jetzigen Zeit nach vier konsekutiven Jahren der Wirtschaftlichen Rezession Wie kommen wir da wieder an mehr Optimismus?

00:10:59: An mehr Zielorientierung insbesondere im internationalen Wettbewerb Vorgänglich mit China aber eben auch mit den USA.

00:11:08: Die Frage ist ja, muss man das nicht trennen?

00:11:10: Das eine des Deutschland gilt als Starkentforschung und Entwicklung.

00:11:15: Allerdings wirtschaftlich vielleicht im Moment etwas schwächer.

00:11:19: Aber wenn wir die wissenschaftliche Ebene betrachten, wie sehen Sie da die Perspektive?

00:11:23: Gibt es dieses Wissen noch diesen Innovationsgeist etwas Neues auf die Beine zu brücken?

00:11:27: müssen wir uns vielleicht auch anders orientieren in anderen Bereichen nicht mehr in Richtung Schwerindustrie oder ähnliches.

00:11:34: Ich weiß das sind viele Fragen auf einmal.

00:11:36: aber Wie ist der Stand der Wissenschaftlichen Entwicklung aus Ihrer Sicht?

00:11:40: Sie sagen Jogh!

00:11:41: Da hat Deutschland eine gute Chance oder lieber doch nicht.

00:11:44: Ich meine, wir haben ja gerade die aktuellen Themensetzung der Hightech-Agenda Deutschland, der HTAD auf dem Tisch legen durchs BMFTR durch die Frau Baer.

00:11:55: Und die Themen sind ja durchaus alle in meinen Augen zumindest richtig.

00:12:00: Wir haben auch nach wie vor um eine Teilfrage zu beantworten.

00:12:04: Meines Erachtens haben wir nach wie Vor auch die Knowhow und Expertise Träger, Träggerinnen Alle in Deutschland und vor allen Dingen haben wir gerade auch durch Administration in Amerika.

00:12:15: Eine Möglichkeit, eine Opportunität auch Know-how Träger, deutsche Know-How Träge die in den USA gegangen sind vor Jahren wieder zu reattraktivieren nach Deutschland zurückzukehren allein aufgrund der Administration und auf Grund der Konditionen im Moment den Rahmenbedingungen in den US.

00:12:36: Also im Grunde genommen waren die Zutaten zum Gesamtrezept nie besser aber Und ich glaube auch technologisch und auch von der Innovation her sind wir nach wie vor weltweit führend.

00:12:47: Das Problem, was ich sehe ist halt insbesondere fehlendes Risikokapital egal ob jetzt im kleinen mittelständischen Bereich oder eben auch bei Großunternehmen Fehlendes risikokkapital.

00:13:00: und wir haben natürlich auch bleiben beim Beispiel USA Auch bei Geldgebern wie Banken ein ganz anderes Verständnis Ein ganz anderes Mindset auch Risiko unternehmerisches Risiko zu tragen.

00:13:12: Wenn Sie in den USA eine prima Idee haben, eine Firma gründen und eventuell mit der Idee geschäftsmäßig scheitern.

00:13:21: Also die Firma Insolvent geht in den Bankrott dann haben sie was gelernt.

00:13:27: Dann würde Ihnen in Amerika jede Bank bei einer zweiten Idee da wo Sie ja jetzt die lessons learned haben und gelernt haben würden die Ihnen definitiv das Geld wieder geben gestärkt aus dieser Krise, aus dem einmal gelernten was Neues Besseres zu machen.

00:13:45: In Deutschland ist die klassische Mindset-Setzung so dass sie nie wieder wenn Sie einmal ein schwarzes Schaf sind und eine ein Geschäft schon ja in den Bankrott getrieben haben vielleicht gar nicht durch sie selbst geschuldet oder von ihnen selbst geschouldert würden Sie niemals wieder eine zweite Bande finden, die Ihnen zur zweiten Chance überhaupt erst mal gratuliert geschweigenden das Geld gibt.

00:14:10: Und ich glaube dass wir einfach vom Mindset her dieses Fail Fast Learn Fast und dass wir daraus einfach schnell genug lernen und die Innovationen einfach schneller umsetzen können im Markt und der ist nun mal global da befinden uns in einer globalen Wettbewerb uns dementsprechend auch selber neu erfinden müssen.

00:14:35: Und nicht diese German-Angst, diese deutsche Angst zum Treiber oder einem Verhinderer letztendlich von Innovation wird – oder stellenweise heutzutage schon ist!

00:14:46: Sondern wir müssen mehr Augenmerk richten auf das O in einer SWOT-Analyse und das sind die Opportunities, die Möglichkeiten und weniger auf die Risiken.

00:14:55: Die Risiken sind immer da.

00:14:59: Nur wenn wir es nicht schaffen uns selbst zu beschleunigen, insbesondere in neuen Produkten.

00:15:03: Nächste Generation von neuen Produkten.

00:15:05: die Themen liegen ja auf dem Tisch KI Einsatz in der Produktion Robotik.

00:15:12: da sind wir klassisch in Deutschland gut Da haben wir extrem viel know-how extrem viel Expertise Träger Trägeren extremen auch unter einem rischen Geist durch neue Startups.

00:15:24: nur Wir können nur auf den Markt überleben in der Produktion, um wirklich Dinge herzustellen.

00:15:30: In einem Hochlohnland wie Deutschland im Wettbewerb mit den USA und insbesondere mit China wenn wir von den Innovationen schneller sind als die genannten Regionen weil das der Lohn für manuelle Arbeit für humaner Arbeit in Deutschland kleiner wird als China.

00:15:48: das halte ich erstmal für dekaden für ausgeschlossen.

00:15:52: Naja, ich hörte gestern und ich sah gestern einen Beitrag.

00:15:55: Da ging es um die Robotik, um Roboter-Themen in China.

00:16:00: Das ist unglaublich was da schon alles passiert mit welcher Fingerfertigkeit sie dort arbeiten.

00:16:06: dann sage ich machen wir das noch zu Nutze.

00:16:08: Und auf der anderen Seite bin ich immer wieder fasziniert mit jedem Experten mit dem ich spreche.

00:16:12: Der sagt mir immer wieder dass gleiche German Angst ist das eine Wir müssen einfach schneller werden und das Thema gescheitert.

00:16:21: Und dann sage ich verdammt noch mal, streich doch dieses blöde Tee.

00:16:24: Dann bist du gescheiter geworden.

00:16:26: und das ist das was man in Amerika macht.

00:16:28: Man erkennt an, ach der hat den Prozess schon durchlaufen.

00:16:31: also dann weiß der ja einfach mehr.

00:16:32: bei uns ist es dann einfach um Gottes Willen nee gibt ihm kein Geld und dass ist etwas was sehr hinderlich ist.

00:16:40: Was glauben sie denn so?

00:16:41: Was unsere mittelständische Wirtschaft, Industrieprodukte?

00:16:44: was braucht die denn an voraus zu?

00:16:46: vielleicht auch von der Politik oder vom Mindset um da besser zu wehren?

00:16:50: Ja, vom Mindset.

00:16:51: Ich glaube das ist eine rein psychologische Nummer.

00:16:54: Also ich gebe Ihnen mal ein Beispiel als wir angefangen haben auch bei der Siemens Energy AM also drei D gedruckte Bauteile einführen war jetzt nicht der Hinderungsgrund in erster Linie dass man das nicht schon werkstofftechnisch defektfreie hätte produzieren können.

00:17:12: da war die Hürde das einzuführen im Grunde genommen der Mindset des Konstrukteurs der Konstrukteuren.

00:17:20: Weil wenn diejenigen, die das Bauteil auslegen und designen.

00:17:25: Seit Jahren vielleicht sogar seit Jahrzehnten ein und dasselbe Bauteile immer gleich versuchen zu optimieren Kann ich das letztendlich gießen?

00:17:34: Kann ich es eventuell schweißen kann Ich ist eventuell fräsen.

00:17:38: Das sind alles.

00:17:40: Letzt endlich materialabtragende Verfahren in der nach- und endbearbeitung.

00:17:46: dann wollen die sich nicht mit einer neuen Fertigungstechnologie auseinandersetzen, wo gesagt wird du designst jetzt und konstruierst bitte nicht auf Basis von Fertigungsrestriktion sondern du konstruiert einfach nur mal Funktionsoptimiert.

00:18:03: fertigen werden wir es schon können.

00:18:05: Und das ist so ein Mindset Change den man erstmal etablieren muss.

00:18:09: Das ist ein reines Beispiel.

00:18:10: wenn das einmal gefruchtet hat und die neue Generation der Ingenieure-Ingenieurinnen Designer, Konstrukteure, Konstruteurinnen dann tatsächlich genau sich damit auseinandergesetzt hat.

00:18:21: Dann wird das auch angenommen.

00:18:23: aber sie müssen halt immer ganz am Anfang der Kette ansetzen also bei demjenigen der das Bauteil letztendlich erstmal geistig neu denkt und geistisch neu erfindet.

00:18:34: energiometrie vom werkstoff etc.

00:18:36: Und das gleiche gilt im Grunde genommen meines Erachtens auch für die Rahmenbedingungen die ein deutscher Staat Schaffen müsste.

00:18:44: die Themen liegen ja schon seit Jahren auf dem Tisch.

00:18:48: Ja, der Regulierung ist ein Stichwort.

00:18:52: ich war mal Geschäftsführer einer Siemens Tochter für zwei zweieinhalb Jahre.

00:18:59: da ging es damals auch um die Etablierung dieses Lieferketten gesetzt wo man dann ich übertreibe jetzt in der gesamten Zulieferkette bis zum Tier sieben tier acht runter letztendlich nachweisen musste, wer hat wann welches Blei eventuell für welche Spindel irgendwann eingesetzt.

00:19:16: und sie kennen denjenigen in Tier Acht.

00:19:20: Stellenweise gar nicht wo man sich fragt erstens wofür brauche ich das jetzt?

00:19:24: Zweitens warum die Regel aus Brüssel oder Berlin?

00:19:28: Das sind alles so Dinge Compliance-Deregulierung wo man Sag mal, das ist ja ein Verhinderer von Wettbewerb.

00:19:43: Und dieses Thema liegt seit Jahren auf dem Tisch.

00:19:45: ich lerne nur auch jetzt wieder zurückgekehrt in die Forschung seit über vier Jahren.

00:19:51: Das Thema wird nicht besser es verschlimm bessert sich jeden Tag.

00:19:55: also.

00:19:56: der Aufwand einen Geschäft zu führen in Deutschland egal ob kleineren Mittelständler oder ein Großunternehmen und Oder selbst eine Forschungseinrichtungen wird ja vom administrativen Aufwand immer größer und man entfernt sich immer mehr von seinen Kerninhalt.

00:20:16: In unserem Fall Forschung und Entwicklung, in dem anderen Fall die Produktion und den Verkauf- und Vertrieb von Produkten, man entfährt sich immermehr davon weil man letztendlich die Arbeitskraft, die man an Bord hat, immer mehr tendenziell einsetzen muss in der Befriedigung von administrativer Regulatorik und man ist letztendlich jeden Tag dabei als Deutschland, egal in welchem Bereich immer ineffizienter zu werden.

00:20:48: Der Wirkungsgrad wird immer kleiner und das kann auf Dauer eine Volkswirtschaft meines Erachtens nicht überleben.

00:20:57: also wenn da nicht mal signifikant wirklich ausgedünnt wird.

00:21:04: ich sage ja nicht dass jede Regel falsch ist Aber im globalen Wettbewerb müssen wir da ein gesundes Mittelmaß finden, um überhaupt überlebensfähig zu sein und konkurrenzfähig.

00:21:16: Anderes Beispiel ist die Förderung von innovativen Technologien.

00:21:22: Das Beispiel hatte ich gebracht jetzt auch auf dem Hansa Merkur EuroMind Summit.

00:21:29: Das Hand haben die USA zum Beispiel ganz anders.

00:21:31: also wer dort vor Ort amerikanische Steuergeld bekommt, insbesondere in kritischen Infrastrukturbereichen, Energieversorgung, Verteidigung etc.

00:21:43: und der arbeiten dann auch US-Citizen an solchen Themen.

00:21:47: Dann gilt das von vornherein egal ob es eine deutsche Firma ist die die Steuergelder erhält die Förderung erhält oder nicht.

00:21:54: Das ist von vorne rein USAIP.

00:21:57: Das ist geistiges Eigentum der Vereinigten Staaten von Amerika.

00:22:01: Das heißt auf die können bestimmen Wo letztendlich mit diesen geistigen Eigentum Wertschöpfung entsteht, insbesondere halt durch Produktion.

00:22:13: Und da kann man sagen das ist reiner Protektionismus.

00:22:16: stimmt auch, das ist Protektionsismus aber davon gönnen wir uns in Europa respektive Deutschland gar nix.

00:22:23: Das heißt wer hier deutsches Steuergeld bekommt um neue Produkte Neue Fertigungstechnologien Next Generation Products zu erfinden, zu innovieren ist frei von der Wertschöpfung her das überall international einzusetzen.

00:22:43: Und da frage ich mich auch hier müssen wir uns irgendwo konkurrenzfähige aufstellen.

00:22:47: und wenn es bedeutet dass wir partiell in kritischen Infrastrukturbereichen, in Produktionstechnologie, insbesondere auf Verteidigung dann auch ein wenig protektiver werden Zum einen zur Generierung von Resilienz für Deutschland in den genannten Bereichen, zum anderen auch um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber globalen Wettbehörbern wie z.B.

00:23:10: den USA und China zu steigern.

00:23:12: dann sage ich ja warum tun wir das nicht?

00:23:15: Also auf der einen Seite mache jetzt mal ganz platt von den administrativen Regulatorik-Deregulierungen betreiben signifikante Deregularung und auf der anderen Seite was den Schutz des geistigen Eigentums in dem Fall von Deutschland angeht tatsächlich auch durchaus ein bisschen protektiver zu werden, was eben sowohl Länderprogramme von den sechzehn Bundesländern als auch Bundesprogramme über das BMFTR bei der Frau Bär über das BMW bei der frau Reiche etc.

00:23:45: betätigt?

00:23:47: Ja also Sie haben es alles angesprochen und ich Ich kann nur immer wieder das Ganze abnicken und jeder Experte sagt mir genau, dass wir brauchen die Regulierung.

00:23:55: Wir müssen dieser German Angst mal endlich loswerden oder mal losmachen und nicht nur immer Bedenken tragen und da etwas freier werden.

00:24:03: Denn ich weiß, ich komme ja nur aus der mittelständischen Wirtschaft wie viel Sachverständige wir aufbauen müssen?

00:24:09: Wie viel Geld wir verblasen dafür, dass weh Regularien einhalten?

00:24:13: Das ist schon dramatisch!

00:24:16: Auf der anderen Seite, wo sehen Sie die Technologischen Chancen?

00:24:20: Wir hören immer mehr OVW oder hunderttausende Arbeitsplätze maximal abbauen.

00:24:26: Wo liegen denn nach Ihrer Meinung die Perspektiven?

00:24:32: Was Solar-Energie, das haben wir auch mal in Chinesen abgegeben.

00:24:37: Inzwischen stellen wir fest Oh Gott!

00:24:38: Das war keine so ganz gute Idee.

00:24:40: Das hätten wir vielleicht anders machen sollen.

00:24:42: Wo sehen Sie denn?

00:24:43: Also sie sind ja der Experte für drei D Druck ein... Irres Thema.

00:24:47: mit Dreidigdruck kann man so viel machen.

00:24:49: Man könnte jetzt Ersatzteile zum Beispiel sagen, wir brauchen nicht mehr dahin schicken ins Land sowieso sondern ich schick dir die Datei das wird dort gedruckt und dann hast du deinen Ersatztag.

00:24:58: wo sehen Sie nach Ihrer Meinung große Entwicklungschancen in diesen Bereichen?

00:25:03: Industrie?

00:25:03: Was kann uns da helfen?

00:25:08: eher so ein Grenzoptimist.

00:25:10: Also ich glaube, wenn man das nicht wäre in Deutschland dann müsste man hier im Grunde noch mal aufgeben von vorne nach hinten.

00:25:20: Ich greife jetzt einfach mal einen Beispiel raus wo ich denke dass könnte wirklich zünden.

00:25:27: die Welt steht ja auch gemeinsam vor globalen Herausforderungen.

00:25:32: eins ist der Klimawandel Eine Sicherheitstechnisch.

00:25:35: natürlich gibt es auch Kriege und Krisenherde.

00:25:37: Die fasse ich jetzt gar nicht an, sondern ich sage, bleiben wir mal beim Thema Klimawandel.

00:25:43: Wir wissen alle wenn wir uns da nicht signifikant anders aufstellen bezogen auf jetzt CO-Emission

00:25:50: etc.,

00:25:51: wird sich die Erde immer weiter aufwärmen und wird sich letztendlich der Klimawande nur noch aushalten lassen.

00:25:57: und dann müssen wir letztendig Maßnahmen ableiten.

00:26:01: Wie gehen wir denn jetzt mit dem definitiv immer stärker werdende Klimawandel um und nicht so sehr, wie können wir Ihnen den größtenteils vermeiden?

00:26:09: Ich bin jetzt beim Thema Vermeidung.

00:26:12: Das ist eine globale Herausforderung!

00:26:14: Und wir alle wissen zumindest gesetzgebertechnisch muss Deutschland und auch die gesamte Europäische Union bis zwei Tausendfünfvierzig klimaneutral sein.

00:26:29: Die Herausforderung ist schon groß genug.

00:26:30: Aber wir sind ja beim Thema Opportunitäten.

00:26:35: Im Herbst letzten Jahres haben die Hamburgerinnen und Hamburger ja entschieden durch einen Volksentscheid, auch wenn Deutschland im Jahr zweizigfünfundvierzig die EU-Zwanzigfünfundvierzig klimaneutral werden soll.

00:26:47: Wir für Hamburg, für Stadtgebiet wollen das schon im Jahr zwanzigviertzig sein.

00:26:51: Das ist natürlich für die Wirtschaft in Hamburg Eine noch größere Herausforderung.

00:26:56: und eins darf man auch nicht vergessen, Hamburg ist die größte Industriestadt Deutschlands.

00:27:01: Also das für Hamburg wirklich eine extreme Herausforderung, eine große Challenge!

00:27:07: Jetzt ist aber so dass wir in Hamburg auch vier Innovationen Standorte haben.

00:27:12: Das Bahrenfeld um das Desirum, das ist Finkenwerder mit dem Zall mit Airbus

00:27:18: etc.,

00:27:19: also R-Thema Luftfahrt.

00:27:21: Dann das Thema Engineering to face climate change, womit wir schon beim Thema wären in Harburg.

00:27:26: Insbesondere getrieben durch die TU Hamburg-Harburg.

00:27:29: und dann das Thema was wir uns jetzt auf die Fahne schreiben.

00:27:32: deshalb komme ich jetzt zu einem ganz konkreten Beispielergast In der Modellregion oder im Innovationspark Bergedorf also Stadtteil Bergedorff wo auch wir sitzen aber eben auch das CCVE Das ist das Kompetenzcenter für erneuerbare Energien vom Professor Schäfer von der HAW plus dann eben der Bautgrad auf dem Gelände die Kerber Technologies, ihre Niedelnagel Neue Fabrik.

00:27:57: Dort werden also Produkte hergestellt, erzeugt gefertigt und wir schreiben uns in dieser Modellregion das Thema grüne Energieerzeugung und Decarbonisierung der Produktion auf die Fahne – und das bis zum Jahr twenty-fünfunddreißig!

00:28:16: Das heißt wenn wir es schaffen Über grüne Energieerzeugung, da ist dann drin Windkraft.

00:28:23: Da ist dann drinnen Photovoltaik.

00:28:25: Da isst dann drin Wasserstoff.

00:28:29: Erzeugt über grünen Strom und eine Reelektrifizierung von Wasserstoff über dann H-II wasserstofffähige Gas-Turbine, hundert Prozent H II befeuert aber eben auch so Themen wie zum Beispiel Geotermie also alles was Strom Wärme Energie erzeugt ohne, ohne Null CO-Zweihemission.

00:28:56: Und gleichzeitig ist ja Dreidedruck und jetzt komme ich jetzt schließe sich so ein bisschen der Kreis dreidedrück eine Fertigungsroute die extrem Material und auch Ressourcen schonend ist, auch energischonendes.

00:29:09: Deshalb auch der Zusatz in diesem Thema Decarbonisierung der Produktion.

00:29:14: Und wenn wir das und das glaube ich wirklich, wenn wir dass halt bis zum Jahr zwanzig fünfunddreißig am Stadtteil Bergedorf in unserer Modellregion gezeigt haben.

00:29:23: Partnern wie Kerber mit Partnern die Siemens Energy mit Partneren wie auch der HVV da ist der gesamte Betriebshof für die Elektrobusse in Hamburg.

00:29:35: Thema Sektorenkopplung Wenn wir das erfolgreich zeigen bis zum jahr zwanzichfünfund dreißig Ist das nicht nur eine Blaupause Für Die Stadt Hamburg sondern Auch eine Blaupause für Gesamtdeutschland und die Lösungen, die wir entwickeln.

00:29:50: Die dann greifen bis zum Jahr zwanzig fünfunddreißig Das sind ja Lösungen die weltweit gebraucht werden.

00:29:57: Deshalb behaupte ich das ist so ein Beitrag.

00:30:00: das könnte zum nächsten Export Schlager Deutschlands werden.

00:30:03: genau wie eine hochqualitative Werkzeugmaschine Ein Hochqualitatives Automobil kann das zu einem extremen game changer werden weil die welt ist nun mal brauche eventuell später weil sie sich nicht diese herausforderungen zeitlich gegeben haben.

00:30:22: aber das baut zum ein natürlich druck auf dass wir schnell genug sind mit lösung das aber gut für uns.

00:30:27: in meinen augen waren nur dann nur unterdruck entstehen diamanten punkt eins und punkt zwei.

00:30:33: nur unter der titel

00:30:34: eines vortrags von mir

00:30:36: ja unterdrucks kann man auch schnell genug sein und müssen wir auch schnell genuss sein.

00:30:40: aber das sind dann Produkte und Lösungen, Systemlösungen die wir der gesamten Welt anbieten können weil sie bei uns schon vorhanden sind.

00:30:48: Und dessen reines Beispiel das gleiche gilt für KI-Einsatz in der Produktion ist da schon zum Beispiel mitgedacht Robotik.

00:30:55: also letztendlich ist Robotik ja auch nur ein Werkzeug zum übergeordneten Thema Automatisierung was wir in Deutschland mit Sicherheit vorantreiben müssen.

00:31:05: stichwort Hochlohnland.

00:31:08: Thema auch neue Energien Hightech Agenda.

00:31:11: Da steht ja auch nicht nur klimaneutrale Energien.

00:31:15: Einige Beispiele habe ich genannt, die sind klimaneutral.

00:31:18: Geothermie ist auch klimaneural und es ist letztendlich ein natürlich befeuerter Dampfkreislauf.

00:31:23: Das gleiche Dampfkreislauf gilt natürlich am Ende des Tages auch ganz weit weg für Kernfusionen.

00:31:29: Und da sind wir in Deutschland wirklich gut aufgestellt das wir vielleicht auch das Glück haben auch in so einer Technologie weltweit führen zu werden.

00:31:40: Das zahlt ein auf kritische Infrastruktur, auf Energieerzeugung, Stromerzeugungen, Resilienz.

00:31:45: Produktionen, Decarbonisierung der Produktion und das sind Lösungen die die Welt weltweit braucht nicht nur Deutschland.

00:31:52: und da sind wir glaube ich gut beraten wenn wir damit starten.

00:31:58: wer nicht anfängt wird nicht fertig Und Die Welt hat Bedarf an den Lösungen, die dann aus Deutschland kommen und dann keinen Deutschland in dem Beispiel wieder zu seinem Markenkern Made in Germany zurückfindet, weil dann diese Lösungen auch weltweit eingesetzt werden.

00:32:14: und das ist dann Wertschöpfung in Deutschland die betrieben werden kann für unser Auto-Indens Produkt.

00:32:22: Soviel Tolle, soviel wichtige Ideen.

00:32:24: Sie müssen nur an die richtigen Punkten, an die verantwortlichen.

00:32:28: Deswegen stelle ich mal die Bank ins Kovokateebefrage.

00:32:30: Nehmen wir an ab nächsten Monat würde es sich ergeben sagen Mensch Herr Prof.

00:32:35: Kelbaser Wir brauchen da einen neuen Minister für Forschung Technologie und Entwicklung Und wir haben da an sie gedacht Was würden Sie als erstes tun, um diesen Karren wieder in Schwung zu bringen?

00:32:48: In Deutschland.

00:32:49: Ich glaube die ist natürlich rein fiktiv die Frage.

00:32:52: Na klar!

00:32:53: Es wird Herr Gass leider niederzukommen oder vielleicht auch ganz gut so.

00:32:59: Aber das Thema was uns wirklich beschäftigt im täglichen Leben ist wirklich das Thema D-Regulation.

00:33:09: Ja

00:33:09: das Wort muss schon gestrichen werden, ganz klar.

00:33:11: Also ich würde wirklich exakt daran angeh, ansetzen und ran gehen.

00:33:16: Und vielleicht wäre auch wirklich... Ich weiß gar nicht welcher Bundespräsident es war mit diesem Ruck durch Deutschland.

00:33:23: So eine Rede würde ich nicht halten können.

00:33:25: dafür bin ich rhetorisch der falsche Mann.

00:33:27: Oh!

00:33:28: Ich

00:33:28: fand sie waren rhetorische schon richtig gut.

00:33:30: Aber eins

00:33:30: ist klar.

00:33:30: Horst Köhler war das laut?

00:33:31: Nein, war das nicht Köhle?

00:33:35: Ganz kurz, ich glaube wir brauchen so einen Schulterschluss zwischen den Unternehmen in Deutschland, den Unternehmerinnen und Unternehmern in Deutschland egal wie groß oder klein die Firma ist.

00:33:48: Und denenjenigen, die politisch die Exekutive leiden und die letztendlich auch Gesetze machen weil wir müssen alle an einem Strang ziehen und das sehe ich schlicht und ergreifend nicht.

00:34:02: also manchmal hat man ja das Gefühl dass die Politik selbst in der Wirtschaftspolitik Selbst in der Arbeitspolitik selbst in der Forschung und Entwicklungspolitik.

00:34:13: So weit weg ist von der Realität dessen, was da draußen passiert, egal ob der Industrie oder auch der Forschungs- und Entwicklung, dass man sich schon stellenweise die Frage stellen muss, wissen die da Stellenweise eigentlich wie es vor Ort im Anführungsstrichen an der Front aussieht?

00:34:29: Stellenweise für mich rhetorisch.

00:34:32: dem ist nicht so!

00:34:34: Und ich glaube wir müssen einfach wieder dieses Verständnis gegenseitig erneuern.

00:34:39: Wir müssen uns gegenseitig mit auf die Reise nehmen und wir müssen vor allen Dingen schnell sein, dieses Verständnis zu erneuern.

00:34:47: Und selber auch ein... wie soll ich mich ausdrücken?

00:34:51: Ein Nordstern geben, auf dem wir uns zubewegen eine Vision, ja Helmut Schmidt hat mal gesagt wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen.

00:34:59: aber was eint mehr?

00:35:01: Was eint einen Volk mehr als ein und dieselbe Mission?

00:35:05: und die muss meines Erachtens aus der Wirtschaft heraus kommen und von der Politik mit den richtigen Rahmenbedingungen flankiert werden.

00:35:15: Wenn das nicht geschieht, dann werden andere das Rennen

00:35:19: machen.".

00:35:29: Ihr müsst doch sagen, wo wollen wir denn mal hin?

00:35:34: Sie haben das alles so wunderbar auf den Punkt gebracht.

00:35:37: Ich sage dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.

00:35:41: Wir müssen machen und wir müssen von dieser Mentalität der Bedenkenträger raus in die Mentalität er mache Und wir brauchen mehr Entscheide auch in der Politik Die den Mut haben auch In die Zukunft zu schauen und sagen ja dann müssen wir es halt so machen.

00:35:56: Ich danke Ihnen sehr für diese vielfältigen Perspektiven, die Sie angeboten haben und ich hoffe nur dass der ein oder andere Experte aus dem Entscheidungsbereich auch darauf mal hört.

00:36:09: Ganz herzlichen Dank!

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